Betta Picta, der Java-Kampffisch
Der Java-Kampffisch ist ein sehr interessanter, einfach zu haltender Maulbrüter.
Haltung
Er scheint zugewachsene Aquarien mit vielen Versteckmöglichkeiten (bevorzugt direkt in Bodennähe) zu lieben.
Selbst unter oder zwischen Eichenblättern auf dem Boden ruhen die Fische.
Bei mir wurden neben Lebendfutter (Tubifex, Mückenlarven, Daphnien) auch problemlos Flockenfutter und Tiefkühlmückenlarven angenommen.
Bei ausgewachsenen Tieren ist die Geschlechtsunterscheidung sofort an der Körperform möglich.
Die Männchen haben einen breiteren, dickeren Kopf - die Weibchen werden dagegen breiter in der Körpermitte.
Die Tiere lassen sich nur mühselig fangen. Will man sie keschern, springen sie viel aus dem Wasser und flüchten in noch so kleine Verstecke,
so z.B. in ein Bambusrohr, von dem ich nicht gedacht hätte, dass dort der betreffende Fisch überhaupt hineinpasst.
Auch die Flucht in einen inaktiven Filter bereitete schon Probleme.
Vermehrung
Optimal für die Zucht ist meiner Meinung nach die Haltung eines Weibchens und zwei Männchens.
Es empfiehlt sich "befüllte" Männchen herauszufangen und in ein Aufzuchtbecken zu setzen.
Trotz recht hektischen Fluchtverhalten haben die Männchen bei mir die Brut im Maul nie verloren.
Solange sie die Jungen im Maul tragen nehmen sie keine Nahrung auf und müssen daher auch im Aufzuchtbecken nicht gefüttert werden.
Ich habe dann täglich nach Jungtieren (immer mehr als 20) geschaut und in diesem Fall das Männchen zurück in das Aquarium gesetzt.
Nie trat es auf, dass in der Zeit schon ersichtlich Kannibalismus der Männchen an den eigenen Jungen eingesetzt hätte.
Drei heranwachsende Kampffische
Ein Männchen mit Brut im Maul
Ein junger Kampffisch neben dem erschöpften Vater
Ein ganz junger Kampffisch
Viele kleine junge Kampffische
Ein junger Kampffisch etwas später
Nochmal ein Männchen mit Brut im Maul
Und nochmal ein Männchen mit Brut im Maul
Meine Kampffische vergesellschaftet mit den Zwergflusskrebsen
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