
Mit ‘Wissenschaft’ getaggte ArtikelKonferenzzusammenfassungMontag, 15. Juni 2009![]()
MarsDonnerstag, 11. Juni 2009Ging es eigentlich nur mir so oder hatten auch andere bei der 3D-Marsausstellung das ungute Gefühl, dass hinter jeder Stellwand gleich ein Arch-Vile oder Cacodemon auftaucht?
Basistest bestandenFreitag, 15. Mai 2009
Heute war Wolfram Alpha ab und zu den Tag über erreichbar. Die zusammenfassende Einführung zeigt gut, was einen erwarten wird. Nachtrag: Einen ähnlichen Gedanken hatte wohl auch der Schöpfer von Wolfram Beta… Artnamen zu verkaufenDienstag, 11. November 2008Lena wünschte sich ja, dass Claus eine Rotatorie oder mein Vater einen Fledermausparasiten nach ihr benennt. Boris Becker hatte das Glück durch die Meeresschnecke Bufonaria borisbeckeri von einem Forscher geehrt zu werden. Die restlichen von uns können sich gegen eine Spende von mindestens 2600 Euro an BIOPAT verewigen lassen. Anstatt nun wie bei Dicrotendipes thanatogratus, einer Zuckmücke, die Lieblingsband [hier Grateful Dead (thanatos „Tod“, gratus „gnadenvoll“)] zu ehren, vielleicht einfach mal bei eBay nach Interessenten suchen? Claus, Lena bietet dir schonmal 50 Euro! Und bei Crusta10 werden noch für schöne andere Tiere Paten gesucht. Wer einen Affen zu benennen hat, bekommt vermutlich sogar noch mehr Sponsorengeld, wie beim Callicebus aureipalatii, was übersetzt der Golden Palace Monkey ist, “benannt nach dem Online-Casino GoldenPalace.com, das den Namen auf einer Auktion zugunsten des Madidi Nationalparks in Bolivien ersteigerte”. Diese letzte Information stammt von Wikipedia – Skurrile wissenschaftliche Namen, von der ich nochmal die für mich schönsten hier wiedergebe:
…oder in elektronischer Form…Freitag, 07. November 2008Schön, dass man bei der großen Forschungsförderungsorganisation die Anträge auch elektronisch abgeben kann – das ist mal Fortschritt! Einfach die Dateien auf CD gebrannt bitte per Post zuschicken:
Mein Beileid allen, die trotz “vollständigen” Anträgen keine Förderung bekommen… doof, doof… Citing data – the dataverse network projectSonntag, 02. November 2008Heute mal ein sehr kurzer, oberflächlicher, aber doch sehr wichtiger Beitrag über ein Projekt, das sich mit dem folgenden Problem beschäftigt: Für Artikel und Bücher existieren
Quantitative Daten
UNFUm die Validität von Daten zu gewährleisten, wurde der Universelle Numerische Fingerabdruck (UNF) von Altman & King eingeführt. Dieser Algorithmus wandelt den Datensatz in einen Unicode-Zeichen-String um und wendet eine Hash-Funktion auf diesen an. Neben C++-Bibliotheken steht auch das R-Package UNF ``Tools for creating universal numeric fingerprints for data'' zur Verfügung. (http://cran.r-project.org/web/packages/UNF/index.html) Der Methodenaufruf unf(data, digits=8) berechnet z.B. einen numerischen Fingerabdruck für den Datensatz data, wobei die jeweils ersten acht Stellen der Daten berücksichtigt werden. Der Universelle Numerische Fingerabdruck
Zitieren von DatenMinimal werden beim Zitieren Autor, Jahr und Titel angegeben, gefolgt von einem ``Unique global identifier'', über den die Daten gefunden werden können, sowie den UNF-Wert:
GARY KING; LANGCHE ZENG, 2006, "Replication Data Set for 'When Can History be Our Guide? The Pitfalls of Counterfactual Inference'" hdl:1902.1/DXRXCFAWPK UNF:3:DaYlT6QSX9r0D50ye+tXpA== Murray Research Archive [distributor]
Optionale Zitatelemente wie [producer] oder [distributor] können durch Paare ``Wert [Feldname]'' angehängt werden.
TheData.orgFür das Halten der Daten ist die Dataverse Network OpenSource-Software (http://thedata.org/) frei verfügbar. Als Web Applikation wird für die meisten jedoch kein Grund vorhanden sein, die Software lokal zu installieren, sondern man meldet ein eigenes, sogenanntes "Dataverse" bei einem der Data Repositories an.
Bibliography
Wer kommt uns besuchen?Dienstag, 01. Juli 2008Jahr der MathematikSonntag, 10. Februar 2008Seit 2000 widmet das Bundesministerium für Bildung und Forschung jedes neue Jahr einer besonderen Wissenschaftsdisziplin. So ist 2008 das Jahr der Mathematik. Wie in vielen anderen Städten gibt es in Oldenburg daher eine Reihe von Aktionen zur Mathematik, die auf der Seite http://www.math.uni-oldenburg.de/jdm/ gesammelt werden. Den Start zur Reihe “Mathematik am Freitagnachmittag” macht so z.B. der Vortrag “Was Schuler und Lehrer in Mathe wissen: Erkenntnisse aus PISA und Co” von Herrn Prof. Dr. Neubrand:
Ganz untätig will ich selbst im Jahr der Mathematik übrigens auch nicht bleiben – aber dazu erst später mehr. Arena-VersucheSonntag, 14. Oktober 2007Marcus sollte seine Berufswahl nochmal überdenken. Haben wir früher immer gescherzt, dass er die meisten Insekten zwar nicht benennen konnte, jedoch genau wusste wie sie vom Kampfverhalten her einzuordnen waren (“Zwei kleine rote Ameisen schaffen eine schwarze Ameise.”, “Die Spinne schafft locker den grünen Käfer.”), so habe ich von meinem Zimmernachbarn in der Biostatistik erfahren, dass sie tatsächlich im Gartenbau sogenannte “Arena-Versuche” durchführen, wo Nützlinge gegen Schädlinge antreten. Seine Ausführungen, dass sie kleine Amphitheater aufbauen und die Bänke mit Blattläusen besetzen, mögen etwas übertrieben sein, aber es scheint wirklich sowas bei denen zu geben…
Also Marcus, das ist doch sicher viel mehr deine Bestimmung als das Dasein als Elektrotechniker. Ein handliches, umfassendes BestimmungsbuchMittwoch, 03. Oktober 2007Ein Klassiker ist das Buch “Pflanzen und Tiere Europas” von Harry Garms. Seit kurzem besitze ich von diesem die dtv-Ausgabe von 1969. Es beginnt mit einer kurzen systematischen Übersicht auf 15 Seiten (die jedoch an einigen Stellen nicht mehr ganz den heutigen Ansichten entspricht):
Die danach folgenden Kapitel des Buch sind in Lebensräume eingeteilt (Wald, Binnengewässer, Gebirge, …) und stellen darin Pflanzen und Tiere nach Taxa sortiert vor.
“Insgesamt werden 2175 wildwachsende Pflanzen und 1433 wildlebende Tierarten abgebildet und beschrieben.“ Klar sind einige Dinge veraltet und es ersetzt weder ein gutes Vogel-, Pilz-, Wasserpflanzen- oder Insektenbuch. Da man aber nicht immer eine Bibliothek mit sich herumschleppen kann, ist es eine gute, nur 330g schwere Übersicht, die einem schon häufig genug weiterhilft. Das Buch befindet sich jedenfalls bei mir jetzt immer in der Rucksackseitentasche, wenn ich draußen unterwegs bin. Es gibt keine aktuelle Auflage des Buches, doch kann man es regelmäßig gebraucht bei Online-Auktionshäusern für 4 bis 5€ inklusive Versand ersteigern – aber Vorsicht, der Titel ohne Autor ist nicht eindeutig! Da man so ein Werk vermutlich häufiger mit sich schleppen will, ist die Taschenbuchvariante der gebundenen eindeutig vorzuziehen (inhaltlich sollen sie sich nicht unterscheiden). |