Mit ‘Umweltschutz’ getaggte Artikel

Orangen-Nuss-Rotkohl-Salat

Sonntag, 14. Dezember 2008

Aus ökolgischen und gesundheitlichen Gründen bevorzuge ich im Winter andere saisonale Salate als Blattsalate. Ja, Orangen stammen zwar nicht aus der Region, aber zur Adventszeit darf es trotzdem mal ein schöner Orangen-Nuss-Rotkohl-Salat sein:

Rotkohlsalat

Man nehme einen halben kleinen Rotkohl (oder einen halben großen und verschütte dank der dummen Saugnapfreibenkonstruktion einen guten Teil), zweieinhalb Orangen (sprich drei und man nasche ordentlich beim Schneiden), ein Becher Crème fraîche, anderthalb Hände gehackte Haselnüsse und etwas Balsamico-Essig und Walnussöl, fertig ist der Salat.

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Auch wenn Lena jetzt bestimmt der Göttinger Pizzeria zustimmt, dass Salate damit nur “je nach Saison ganz lecker” sind, ich fand auch diesen Rotkohlsalat sehr gut! (Und sie sagte, dass er “essbar” ist, was aus ihrem Munde für etwas aus Kohl eigentlich schon ein sehr großes Lob ist.)

Saisonal leckere Salate

Gefunden bei Schmooke.

Rattenproblem

Sonntag, 23. November 2008

Hameln hat wohl nach vielen Jahrhunderten wieder ein Rattenproblem. Ob es sich dabei aber wirklich um die Hausratte Rattus rattus handelt, wie das Hamburger Abendblatt behauptet, interessiert mich zweifelnden Leser. Schließlich steht diese mittlerweile auf der roten Liste.

Btw. würde diese dann einen anderen Schutz genießen, als die Wanderratte? Und was ist generell mit anderen seltenen Schädlingen? Gibt es eventuell sogar Leute, die Schutzmaßnahmen für Parasiten fordern?

Bandwurm

Wenn man eigentlich was anderes tun müsste, kommen einem solche Fragen plötzlich sehr interessant und fast wichtig vor… ;-)

Angriff der Marienkäfer

Samstag, 11. Oktober 2008

Bei wem sammeln sich noch die Marienkäfer?

Marienkäfer

Es scheint sich bei den Massen wohl hauptsächlich um die ursprünglich in den Achzigern als Nützlinge eingeführten, asiatischen Marienkäfer zu handeln (wobei der auf dem Bild vermutlich ein heimischer ist), der in diesem Jahrtausend sich auch im europäischen Freiland ausbreitet. In 2007 verursachten sie in Frankreich durch ihr Massenauftreten wohl schon Probleme, weil sie zwischen den Trauben Unterschlupf suchten und den Wein bitter machten… bei Apfelsaft scheint es mittlerweile ähnliche Probleme mit ihnen zu geben. (Btw. wie gut, dass Mäuse bisher kein so intensives Aroma im Apfelsaft hinterließen… ;-) )

Bisher wusste ich nicht, dass sie sich bei fehlenden Blattläusen auch übereinander oder andere Marienkäferarten hermachen. Was ist mit anderen Käfern / Insekten?

Künstliche Salzwiesen

Freitag, 22. August 2008

Hamelner mögen kein Unkraut. Aber immerhin könnte es sein, dass durch ihre überall auffälligen Unkrautbekämpfungsmaßnahmen hier auch mittlerweile einige seltene Salzwiesenbewohner ein neues Zuhause gefunden haben: ;-)

Salz zur Unkrautvernichtung

Salz zur Unkrautvernichtung

Vielleicht finden sich ja bei den überlebenden Pflanzen Kandidaten für unser Brackwasserbecken…

Spendensammler

Donnerstag, 30. August 2007

Hameln scheint mit seiner stark vertretenen alten Bevölkerungsschicht und seinen Touristen für Spendensammler recht attraktiv zu sein.

Es waren wieder fünf Spendensammler für arme, notdürftige Tiere in der Innenstadt unterwegs. Die einen warben um eine Mitgliedschaft für ihren nicht-gemeinnützigen Verein (wobei mir das “nicht-gemeinnützig” als Vorteil verkauft wurde – hierüber muss ich wirklich nochmal echt nachdenken) und gingen immer nach dem selben Muster vor: “Darf ich kurz stören – du hast doch sicher auch ein Herz für Tiere?” Die jüngeren Leute wurden dann sofort nach ihrem Alter gefragt – wohl eine Frage nach der Geschäftsfähigkeit. Es folgte eine schnelle Tour durch wild zusammengewürfelte Mappen mit den üblichen Bildern von Versuchstieren, Massentierhaltung, Hundekämpfen und so weiter und so fort.

Legehennen

Skurril waren dabei die Aussagen, wenn man durch Fragen vom vorgegeben Plan abwich. Keiner der Werber war Vegetarier, auf Fleisch bräuchte man auch nicht zu verzichten, da in den Kühlhäusern ja noch so viel Fleisch wäre – das würde ja sonst vergammeln.
Auf andere Fragen bekam man Antworten, die massives Unwissen in vielen Bereichen zeigten. Aber sie würden das Werben hier vollkommen ehrenamtlich ohne jegliche Bezahlung machen und sich in ihren gesamten Freizeit damit beschäftigen – auch wenn mich der Satz “das kann ich mir ja nicht alles in den paar Stunden anlesen“, der zwischendurch mal fiel, sehr verwunderte…
Auch hoffe ich, dass sie keinen Neid ihren vollbeschäftigten Kollegen gegenüber hegen. Ihr Verein stellt nämlich Anzeigen bei Jobbörsen ins Netz, die genau jenen Anwerberjob als Vollzeitjob anpreisen – man braucht der Anzeige nach übrigens dafür keine Voraussetzungen, außer viel unterwegs sein zu können.

Tierhaltung

Eine andere Spendensammlerin stand mit klappernder verplombter Büchse (und nebengestellter Tupperdose, wo das Geld meist hinkam) in der Innenstadt. Viel konnte ich von ihr nicht erfahren: “Hallo, kommen Sie aus Hameln?” – “Nö.” – “Kann ich was über ihren Verein erfahren?” – “Nö.” – danach ignorierte sie mich vollends…

Naja, ich lege doch mal wieder allen Leuten die guten Ratschläge des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI ans Herz:

Infomaterial vom ersten Stand durfte ich übrigens keins mitnehmen – auf die Aussage, ich hätte erst in zwei Monaten vermutlich wieder Geld, dann würde ich es mir gerne überlegen, wurde mir zweimal erwidert: “Das macht nix, unser Einzug fängt eh erst 2 Monate nach dieser Unterschrift an – dann können sie doch getrost jetzt schon unterschreiben.
Andere Möglichkeiten als eine Einzugsermächtigung wurden übrigens nicht akzeptiert und die Kündigungsfristen und Laufzeiten stellten selbst die der großen Telefonkonzerne in den Schatten…