Mit ‘Ubuntu’ getaggte Artikel

NDS mit ncpfs unter Ubuntu

Donnerstag, 04. Oktober 2007

Da an der Uni NDS verwendet wird und der Linux-Client von Novell anscheinend nur unter SUSE bzw. OpenSUSE einfach zu installieren ist, musste eine andere Lösung für Ubuntu Gutsy Gibbon her.

Also das Package ncpfs, das einen NetWare Client zur Verfügung stellt, installiert. Damit sollten sich die Verzeichnisse eigentlich einfach einhängen lassen durch:

sudo ncpmount -S Server -U User -u lokalerUser /weg/zum/mount-punkt.

Jedoch gabe es immer nur eine Ungültige Serverantwort (-330) vom Netware-NDS. Fast hätte ich heute abend OpenSUSE installiert.

Jedoch habe ich dann nach einigem Probieren und Suchen doch herausgefunden, dass es sich dabei um den Bug #140464 in ncpfs (Ubuntu) Version 2.2.6-4 handelt.

Also von http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/n/ncpfs/ die alten noch funktionierenden Pakete der Version 2.2.6-3 geladen und mit dpkg -i *.deb installiert.

Damit diese nicht immer als aktualisierbar angezeigt werden und bei einem apt-get upgrade aktualisiert werden, sollte man der Version 2.2.6-3 in der Datei /etc/apt/preferences durch folgende Einträge die höhere Priorität geben:

Package: ipx libncp-dev ncpfs libncp libpam-ncp
Pin: version 2.2.6-3*
Pin-Priority: 1001

Drucken geht übrigens auch sehr einfach mit den Befehlen nprint, pqlist, pqstat und pqrm wie zum Beispiel in dieser Anleitung nachzulesen ist.

Einstellungen in Compiz unter Gutsy Gibbon

Samstag, 22. September 2007

Erstaunlicher Weise wird zwar Compiz unter Ubuntu – Gutsy Gibbon standardmäßig installiert, der CompizConfig-Settings-Manager jedoch nicht.

Dies lässt sich nachholen durch:

sudo apt-get install compizconfig-settings-manager

Durch ccsm lässt sich dann der CompizConfig-Settings-Manager aufrufen:

CompizConfig-Settings-Manager

Als letzter Punkt findet sich “Fenster skalieren“, wo ich den Default-Resize-Mode gleich mal wieder zurück von Outline auf Normal gestellt habe. Ich mag es zu sehen, wie sich die Anordnung des Fensterinhaltes beim Verändern der Größe eines Fensters mitverändert – schließlich ist diese meist der Grund, weswegen ich ein Fenster in seiner Größe ändere.

Den erweiterten Desktop-Zoom (über das Mausrad + Super-Taste, welches meist die Windows-Taste ist, zu aktivieren) habe ich mittlerweile auch besonders schätzen gelernt – insbesondere durch die Möglichkeit kleine, in Webseiten eingebaute Flash-Filme damit “fullscreen” anschauen zu können.

In der Kategorie Accessibility findet sich ein Plugin, welches alle Fenster außer dem momentan aktiven abdunkelt – werde ich manchen meiner Verwandten, die Schwierigkeiten haben, Grenzen von Fenstern zu erkennen, vielleicht mal aktivieren.

So viele Plugins und Einstellungen – viel Spaß beim Spielen! ;-)

Von http://www.youtube.com/watch?v=_ImW0-MgR8I

Gutsy Gibbon

Mittwoch, 19. September 2007

Was macht man, wenn man gerade nichts besseres zu tun hat? Man aktualisiert sein Ubuntu auf die neueste Development-Version “Gutsy Gibbon“.

Natürlich ohne vorher Backups gemacht zu haben, wird aus alter Gewohnheit einfach mal eingetippt:

sudo update-manager -c -d

Scheint richtig, jedoch bricht die Aktualisierung ab:

NameError: global name 'os' [und später 'dbus'] is not defined

Naja, das lässt sich schnell beheben durch ein import os, dbus in der DistUpgradeFetcher.py.

Zwei Stunden später sind alle neuen Pakete installiert – jedoch gab es eine Reihe von Abhängigkeits-Fehlermeldungen, durch die man sich klicken musste. Die Befehle “sudo dpkg --configure -a” danach brechen immer wieder mit Fehlern ab. Nach ein paar expliziten “apt-get install ...” geht dann aber wieder alles – bis auf das in einigen Anwendungen keine Schriften angezeigt werden – nach einem “apt-get upgrade” gerade eben geht aber auch das wieder.

So, was ist neu? Alles ist irgendwie aktueller… ;-)

Das BulletProofX musste ich glücklicher Weise noch nicht in Aktion sehen, Compiz hatte ich schon vorher und die meisten tollen (automatischen) Konfigurationswerkzeuge kann ich auch nicht recht würdigen, da ja schon alles so läuft, wie ich möchte.

Der standardmäßige Cups-PDF-Drucker (erspart mir das ps2pdf) und das Schreiben auf NTFS-Partitionen sind schöne Neuerungen. Ansonsten sind es halt die neuen Versionen von Gimp, Pidgin und all den anderen, die für mich das Upgrade rechtfertigen.

Außerdem habe ich jetzt gerade mal die Zeit zum Spielen mit dem System…

Toshiba Satellite A100 und Ubuntu Linux

Sonntag, 17. Juni 2007

Ein kurzer Erfahrungsbericht zum Toshiba Satellite A100 und Ubuntu Linux:

Die Atheros-Netzwerkkarte läuft seit Feisty Fawn problemlos (unter Edgy Eft musste noch der aktuelle madwifi-Treiber nachinstalliert werden).

Die Antwort zum Installieren des USB Card Reader fand sich unter
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=200360&page=3.

Einfach in die /etc/modules folgende Zeilen einfügen:

# USB Card Reader
tifm_7xx1
tifm_core
tifm_sd

Leider habe ich es nicht geschafft das Modem unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen.

Bis auf dass die USB-Anschlüsse an der Rückseite des Computers ab und an (ist wirklich recht selten) nicht oder fehlerhaft funktionieren (- bei den Anschlüssen an der rechten Seite hatte ich nie Probleme – Zufall oder System?) und sich der Computer nach dem Herunterfahren vereinzelt nicht von selbst ausstellt (ich glaube jedoch nur, wenn zwischendurch neu gestartet habe – benutze Dualboot Windows/Linux), bin ich sehr zu Frieden mit dem Laptop. (FireWire und den Mikrophon-Eingang habe ich jedoch mangels passenden Geräten noch nicht getestet.)