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Mit ‘Pflanzen’ getaggte Artikel
Donnerstag, 25. Oktober 2007

Das links von diesen Graspyramiden sich ein Schild befindet, dass “Vorsicht Sturzgefahr! Betreten auf eigene Gefahr!” verkündet, war sicherlich allen klar.
Dass im Sommer Grassoden in den Spitzen wegen mangelnden Wasser regelmäßig ausgetauscht werden müssen, vielleicht auch.
Aber wirklich erheiternd ist zuzuschauen, wie die Dinger gemäht werden.
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Sonntag, 14. Oktober 2007
Marcus sollte seine Berufswahl nochmal überdenken.
Haben wir früher immer gescherzt, dass er die meisten Insekten zwar nicht benennen konnte, jedoch genau wusste wie sie vom Kampfverhalten her einzuordnen waren (“Zwei kleine rote Ameisen schaffen eine schwarze Ameise.”, “Die Spinne schafft locker den grünen Käfer.”), so habe ich von meinem Zimmernachbarn in der Biostatistik erfahren, dass sie tatsächlich im Gartenbau sogenannte “Arena-Versuche” durchführen, wo Nützlinge gegen Schädlinge antreten.
Seine Ausführungen, dass sie kleine Amphitheater aufbauen und die Bänke mit Blattläusen besetzen, mögen etwas übertrieben sein, aber es scheint wirklich sowas bei denen zu geben…

Also Marcus, das ist doch sicher viel mehr deine Bestimmung als das Dasein als Elektrotechniker.
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Mittwoch, 03. Oktober 2007
Ein Klassiker ist das Buch “Pflanzen und Tiere Europas” von Harry Garms. Seit kurzem besitze ich von diesem die dtv-Ausgabe von 1969.
Es beginnt mit einer kurzen systematischen Übersicht auf 15 Seiten (die jedoch an einigen Stellen nicht mehr ganz den heutigen Ansichten entspricht):

Die danach folgenden Kapitel des Buch sind in Lebensräume eingeteilt (Wald, Binnengewässer, Gebirge, …) und stellen darin Pflanzen und Tiere nach Taxa sortiert vor.





“Insgesamt werden 2175 wildwachsende Pflanzen und 1433 wildlebende Tierarten abgebildet und beschrieben.“
Klar sind einige Dinge veraltet und es ersetzt weder ein gutes Vogel-, Pilz-, Wasserpflanzen- oder Insektenbuch. Da man aber nicht immer eine Bibliothek mit sich herumschleppen kann, ist es eine gute, nur 330g schwere Übersicht, die einem schon häufig genug weiterhilft.
Das Buch befindet sich jedenfalls bei mir jetzt immer in der Rucksackseitentasche, wenn ich draußen unterwegs bin.
Es gibt keine aktuelle Auflage des Buches, doch kann man es regelmäßig gebraucht bei Online-Auktionshäusern für 4 bis 5€ inklusive Versand ersteigern – aber Vorsicht, der Titel ohne Autor ist nicht eindeutig! Da man so ein Werk vermutlich häufiger mit sich schleppen will, ist die Taschenbuchvariante der gebundenen eindeutig vorzuziehen (inhaltlich sollen sie sich nicht unterscheiden).
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Dienstag, 04. September 2007
Zwei unserer vier Mooskugeln treiben nach einigen Tagen immer auf:

Wir drücken sie unter Wasser aus, wobei jedes Mal Gase entweichen. Diesmal habe ich auch an den austretenden Gasen gerochen, und der Geruch verhieß wenig Gutes. Die Kugel sonst sieht gut aus und riecht gut von außen, scheint aber innen massiv ausgehöhlt zu sein.
Das erste Mal sind sie aufgetrieben, als wir sie von einem sehr sauren Becken in ein Becken mit pH leicht über 7 gesetzt haben, da das Becken leck war.
Was nun? Da sie zum dritten Mal nicht am Boden bleiben wollten, habe ich eine Mooskugel mal geöffnet:

Ganz frisch sieht sie innen nicht mehr aus, aber ganz schlimm auch nicht. Die Garnelen, Flohkrebse und kleinen Antennenwelse machen sich sofort über sie her. Scheint ihnen zu schmecken. Vielleicht putzen sie die Mooskugel, ähm, die geöffnete Moossphäre soweit sauber, dass ich sie danach wieder zu einer Mooskugel drücken kann, die sich normal verhält?
Die Fische sind unauffällig im Becken, werde es aber gut im Auge behalten. Ein Wasserwechsel steht eh an…
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Mittwoch, 15. August 2007
Ich habe mal wieder Brennnesseln gesammelt und aufgebrüht.

Die Krebse, Apfelschnecken und Garnelen mögen Brennnesseln von allen bisher probierten Pflanzen noch am liebsten. Wobei sie wohl am besten schmecken, wenn sie schon ein oder zwei Tage im Wasser liegen – also ruhig noch ein bißchen im Becken lassen, auch wenn sie sich erst nicht dafür interessieren.
Durch das Aufbrühen sinken die Blätter sofort im Aquarium auf den Boden und werden auch eher/schneller von den Wirbellosen verspeist.
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Montag, 23. Juli 2007
Nachdem sich unsere Nachbarin heute morgen lautstark über furchtbares, gelb-blühendes, gefährlich verbreitendes Unkraut beschwert hatte, als ich noch im Bett lag und wovon ich geweckt wurde (jepp, hab’ verschlafen), habe ich nun aus einem nicht minder lautstarken Gespräch mit ihrem Mann beiläufig mitbekommen, dass es wohl um unser Beet geht. Da steht doch tatsächlich Unkraut (aber ein schön gelb blühendes) zwischen unserem blauen Mohn:

Bevor sie uns als Besitzer des Beetes ausfindig macht (zu ihrem Mann: “Weißt du welche Neuen das sind?”) und uns dann nochmal diese Unkraut-Schauergeschichten erzählt, habe ich das bösartige Gewächs mal lieber entfernt.
Allerdings nicht ohne doch nachzudenken, ob man nicht nächstes Jahr ein Beet Gänsedisteln für Salat und gekochtes Gemüse anbauen sollte. Oder Greiskraut – aus bestimmten Arten sollen wohl natürliche, volkstümliche Rattengifte hergestellt worden sein – das kann sie dann doch in guter Hamelner Rattenfängertradition nicht ablehnen…
Für sie aber leider alles nur gefährliches, gelb-blühendes Unkraut…
Nein, sie haben keine Gartenzwerge auf ihrem Rasen, der Golfspieler neidisch werden lässt – wundert mich aber auch.
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Mittwoch, 04. Juli 2007
Na, welches gutschmeckende Kreuzblütengewächs ist da so groß auf der Fensterbank geworden, dass wir bald die Samen sammeln und neu aussäen können?
P.S.: Da hätte ich doch fast “gut schmeckende” geschrieben – und dachte ich wäre damit aktuell – aber dieser damals neue Hang zur Getrenntschreibung war jetzt nur bis 2006 so im amtlichen Regelwerk. Nach der Überarbeitung von 2006 gilt wieder das Zusammenschreiben, da die Pflanze ja selber keinen guten Geschmackssinn besitzt… Tja… wieder etwas dazugelernt.
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Dienstag, 26. Juni 2007

Ab heute gibt’s frische Erbsen…
Kaum hat man ja einen Garten zur Verfügung, den man mit nutzen darf, bekommt man von allen Verwandten und Bekannten Sämereien von Blumenmischungen, Sonnenblumen und Winden, Erbsen und Bohnen, Kräutern und Peperoni geschenkt. Damit auch keiner böse ist, haben wir alle zumindest zum Teil auf unserer kleinen Parzelle und den Blumenkästen ausgesät – das Beet ist damit eine wilde Mischung:

Die Winden ranken übrigens lieber die Sonnenblumen als den Zaun hoch und von dem Schnittlauch ist immer noch nichts zu sehen.
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Mittwoch, 20. Juni 2007
Wie konnte ich nur so lange ohne Balkon leben? (Nagut, man konnte am Wendehafen immer zur Doktorsklappe gehen und sich dort hinsetzen. Aber auf dem Balkon frühstücken und abendbroten ist schon was anderes.) Das Wetter ist ja ideal zum auf’m Balkon sitzen, den Mauerseglern zuschauen, wie sie über Hameln nach Insekten jagen (ja Kryschen, das sind die Vögel, die durchaus mehrere Jahre fliegen ohne jemals zu landen. Warum? Vermutlich, weil sie es können…), die Sonne genießen und den Peperoni beim Wachsen zuschauen:

Alles wächst sehr viel besser als auf der Fensterbank und der Knöterich rankt, wie man es von Knöterich gewöhnt ist:

Mit 40 cm gekauft, hat er an einigen Tagen um die 20 cm an jedem Trieb zugelegt.

Wie schön, dass man mit dem Laptop auch auf dem Balkon arbeiten kann…
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