Mit ‘Natur’ getaggte Artikel

Gespenst im Ried

Dienstag, 01. Juli 2008

Ein Rätselbild, aufgenommen von meinem Vater:

Welches Gespenst spukt hier im Ried?

Gespenst im Ried

Wallpaper Norwegen

Sonntag, 11. November 2007

Eine Reihe von neuen Bildern in meinem Wallpaper-Ordner, die ich mal für meinen Vater ins Netz stelle, der in Norwegen im Urlaub war:

Ich will auch wieder nach Skandinavien….

Bei den Regenwürmern…

Donnerstag, 01. November 2007

Für die Lurche im Becken wollte ich Regenwürmer sammeln. Diese Holzplatten sahen ideal zum Auffinden von Regenwurm-Lebendfutter aus:

Holzplatten

Und was finde ich unter den Holzplatten? Fünf weitere kleine Lurche, Teichmolche:

Kleiner Teichmolch

Ohne sie weiter sehr zu stören, habe ich die Platten wieder zurückgelegt. (Bloß einen habe ich ein bißchen versetzt, da ich Angst hatte, dass er sonst beim Auflegen der Platten oder wenn jemand auf die Platten tritt, zerquetscht wird.)

Du schleimiger, fettiger Schippling, du Strubbelkopfröhrling…

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Du schleimiger, fettiger Schippling, du Strubbelkopfröhrling, du großer Schmierling, du Kuhmaul, du hartfleischiger Frauentäubling, du gemeiner Speitäubling, du Runzelmilchling, du sparriger Raukopf, du Schweinsohr, du fuchsiger Klumpfuß, du Stinkmorchel, du spindelfüßiger Wulstling, du kleiner Flattermilchling, du starkriechender Schneckling, du lästiger Ritterling, du gelber Bonbon-Rötling, du traniger Rötling, du galliger Schleimfuß, du gemeiner Stummelfüßling, du Mist-Kahlkopf, du dorniger Stachelbart, du warziger Drüsling, du Zitterzahn, du klebriger Hörnling, du zerfließende Gallertträne, du Runzelverpel!

Lena hat mit Begeisterung die Namen aus dem Pilzbuch in ihr Schimpfwortrepertoire aufgenommen.

Allerdings sind mit “mein ansehnliches Samthäubchen” und “gewimperter Erdstern” auch Koseworte bei mir dazugekommen. :-)

P.S.: Ja, die Adjektive gehören alle jeweils zu den Namen der Pilze.

Ein handliches, umfassendes Bestimmungsbuch

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Ein Klassiker ist das Buch “Pflanzen und Tiere Europas” von Harry Garms. Seit kurzem besitze ich von diesem die dtv-Ausgabe von 1969.

Es beginnt mit einer kurzen systematischen Übersicht auf 15 Seiten (die jedoch an einigen Stellen nicht mehr ganz den heutigen Ansichten entspricht):

Tiere und Pflanzen Europas

Die danach folgenden Kapitel des Buch sind in Lebensräume eingeteilt (Wald, Binnengewässer, Gebirge, …) und stellen darin Pflanzen und Tiere nach Taxa sortiert vor.

Tiere und Pflanzen Europas

Tiere und Pflanzen Europas

Tiere und Pflanzen Europas

Tiere und Pflanzen Europas

Tiere und Pflanzen Europas

Insgesamt werden 2175 wildwachsende Pflanzen und 1433 wildlebende Tierarten abgebildet und beschrieben.

Klar sind einige Dinge veraltet und es ersetzt weder ein gutes Vogel-, Pilz-, Wasserpflanzen- oder Insektenbuch. Da man aber nicht immer eine Bibliothek mit sich herumschleppen kann, ist es eine gute, nur 330g schwere Übersicht, die einem schon häufig genug weiterhilft.

Das Buch befindet sich jedenfalls bei mir jetzt immer in der Rucksackseitentasche, wenn ich draußen unterwegs bin.

Es gibt keine aktuelle Auflage des Buches, doch kann man es regelmäßig gebraucht bei Online-Auktionshäusern für 4 bis 5€ inklusive Versand ersteigern – aber Vorsicht, der Titel ohne Autor ist nicht eindeutig! Da man so ein Werk vermutlich häufiger mit sich schleppen will, ist die Taschenbuchvariante der gebundenen eindeutig vorzuziehen (inhaltlich sollen sie sich nicht unterscheiden).

Muschel mit Loch

Donnerstag, 30. August 2007

Während unserer Hochzeitsreise auf Juist fanden wir folgende Muschel:

Muschel mit Loch von einer Nabelschnecke

Fein, wenn man sich eine Muschel an eine Kette hängen möchte, hat diese schon gleich das richtige Loch. Aber warum?

Grund ist ein Fressfeind, die Nabelschnecke. Sie löst den Kalk der Muschel an der Stelle auf und raspelt sich durch die Schale, bis sie ins Innere der Muschel und zu deren Fleisch gelangt.

Diese Muschel, eine Bohrmuschel, bohrt selber Löcher – allerdings in Stein und Holz zum eigenen Schutz:

Bohrmuschel

Skorpionsfliege

Sonntag, 12. August 2007

Irgendjemand erzählte mir neulich, er würde keine Skorpionsfliegen kennen. Leider habe ich vergessen, wer es war, daher hier nun öffentlich zwei gestern gemachte Bilder einer Skorpionsfliege:

Männliche Skorpionsfliege

Männliche Skorpionsfliege

Auf den Bildern ist ein Männchen zu sehen, was man am Hinterleib erkennt, denn das einem Skorpionsstachel ähnliche Ende des Hinterleibs ist ein Genitalsegment, das beim Weibchen zu einer länglichen Legeröhre gezogen ist.

Sie ernähren sich von Nektar, Früchten, Honigtau sowie toten oder schwachen Insekten.

Diese zu den Schnabelfliegen gehörenden Fliegen findet man häufig auf den Blättern von Büschen sitzen. Sie fliegen recht langsam und meist nicht sehr weit, so dass man sie gut beobachten kann.