Mit ‘Mäuse’ getaggte Artikel

“Happy end” gibt’s nur im Märchen…

Sonntag, 26. Oktober 2008

… und in viel zu vielen Filmen und Büchern. Nach wieder einigen Werken mit sehr gezwungen konstruierten fröhlichen Auflösungen am Ende erfreut mich mittlerweile ein realistischeres, fehlendes Happy End meist mehr. Außer bei Werken, wo der tragische Held von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, verlockt das Mittel des “Happy End” wohl viele Macher zu sehr, um beim Zuschauer/Leser im letzten Moment noch einen guten Eindruck zu hinterlassen.


Da kommt mir doch das Kinderbuch “Malle die Maus”, das ich damals hatte, in den Sinn, in dem Malle am Ende der Geschichte vom Auto überfahren wird:

Malle

Maus

Naja, fast. Vielleicht ist das doch eine ganz andere Kategorie…

Mäusefangen

Samstag, 25. August 2007

Fünf Tage vor der Hochzeit saßen wir in Hude auf dem Bett und schauten einen Film – da lief plötzlich eine Maus mitten durchs Zimmer – “Guck mal! Was für eine niedliche Maus” rief ich. Lena war gar nicht so begeistert…

Also wurden am nächsten Tag Lebendmausefallen gekauft. Drei mit Klappe und eine mit zwei Reusen.

Aber was tut man in solche Fallen als Köder? Als Kind hatte ich (neben Gerbils und Ratten) auch mal weiße Mäuse. Bei denen war Käse nie so der große Hit. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Mäuse Käse eher ignoriert, jedoch haben fast alle unserer Katzen Käse geliebt. Ich behauptete als Kind:

Es ist ein böses, von Katzen in die Welt gesetztes Gerücht, die Mäuse hätten die Löcher in den Käse gefressen, an dem in Wirklichkeit nur Katzen genascht haben. ;-)

Früher haben wir meist irgendwelche Kuchenkrümel oder Nagetierfutter, wenn wir welches im Haus hatten, in die Lebendfallen gelegt. Ob die Mäuse das aber “gerochen” haben oder einfach nur so dann in die Fallen aus Neugier gelaufen sind, weiß ich nicht. Auf jedenfall hatten sie so etwas Nahrung in der Zeit, in der sie warten mussten, bis man sie am nächsten Morgen fand und zum Wald in einiger Entfernung brachte. Man hatte jedenfalls einen ganz guten Fangerfolg, wenn man die Lebendfallen direkt längs an die Wände stellte, wo die Mäuse langliefen.

Da die Hochzeit aber bald war und mindestens eine Tante panische Angst vor Mäusen hat, wurde recherchiert, um den Fangerflog zu optimieren: Erdnussbutter und Schokolade scheinen allgemein als Köder empfohlen zu werden!

Also wurden die Fallen mit Doppelkeksen (und Zwieback) befüllt:

Mausefalle

Lebendfalle

Da diese Lebendfallen sehr viel kürzer als die mir bekannten Fallen waren, hatte ich einige Bedenken, ob sie nicht vielleicht die Mäuse am Schwanz verletzten würden. Dem war aber glücklicherweise nicht so.

Lebendmausefalle

Das Reusen-Prinzip funktionierte leider nicht. Das Futter verschwand aus der Falle – eine Maus war aber nicht mehr in der Falle. Vielleicht muss man diese Fallen alle 20 Minuten kontrollieren oder die Reusen noch enger zusammen biegen?

Jedenfalls führten die Fangversuche schon nach einem Tag zu dem Fang von drei Mäusen. Danach raschelten keine Mäuse mehr in den Wänden und es ließen sich bis jetzt keine weiteren fangen.

Mäuse auf dem Weg in den Wald

Zwei Mäuse auf den Weg in den Hasbruch.