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Mit ‘Literatur’ getaggte Artikel
Sonntag, 26. Oktober 2008
… und in viel zu vielen Filmen und Büchern. Nach wieder einigen Werken mit sehr gezwungen konstruierten fröhlichen Auflösungen am Ende erfreut mich mittlerweile ein realistischeres, fehlendes Happy End meist mehr. Außer bei Werken, wo der tragische Held von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, verlockt das Mittel des “Happy End” wohl viele Macher zu sehr, um beim Zuschauer/Leser im letzten Moment noch einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Da kommt mir doch das Kinderbuch “Malle die Maus”, das ich damals hatte, in den Sinn, in dem Malle am Ende der Geschichte vom Auto überfahren wird:


Naja, fast. Vielleicht ist das doch eine ganz andere Kategorie…
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Sonntag, 12. Oktober 2008
Freitag waren wir in Weinheim auf der eintägigen Herbstschule Sommerschule “Best practices in scientific publishing“.

Es war schön, informativ und es gab kleine praktische Übungen. Macht euch schon mal gefasst, dass ich zu den einzelnen Themen, die ihr im Programm findet, vermutlich nochmal separat was schreiben werde.

Weinheim selbst ist ein netter kleiner Ort mit viel gutem Wein und Federweißen sowie Zwiebelkuchen…
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Mittwoch, 17. September 2008
Wieso gucken erstaunlich viele, insbesondere junge Leute bei dieser Hannoverschen Kirche überrascht?

Mephistopheles:
Dürft ich wohl diesmal mich entfernen?
Faust:
Ich sehe nicht, warum du fragst.
Ich habe jetzt dich kennen lernen
Besuche nun mich, wie du magst.
Hier ist das Fenster, hier die Türe,
Ein Rauchfang ist dir auch gewiß.
Mephistopheles:
Gesteh ich’s nur! daß ich hinausspaziere,
Verbietet mir ein kleines Hindernis,
Der Drudenfuß auf Eurer Schwelle –
Faust:
Das Pentagramma macht dir Pein?
Ei sage mir, du Sohn der Hölle,
Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein?
Wie ward ein solcher Geist betrogen?
Mephistopheles:
Beschaut es recht! es ist nicht gut gezogen:
Der eine Winkel, der nach außen zu,
Ist, wie du siehst, ein wenig offen.
Johann Wolfgang von Goethe, Faust I
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Freitag, 12. September 2008
Da lese ich seit heute den zweiten Band von Jasper Fforde über Literatur Agentin Thursday Next – “Lost in a good book” – in dem es u.a. um folgendes geht (ich zitiere die Rückseite des Buches):
For Thursday Next, literary detective without equal, life should be good. Riding high on a wave of celebrity following the safe return of kidnapped Jane Eyre, Thursday ties the knot with the man she loves.
But martial bliss isn’t quite as it should be. It turnes out her hisband of one month actually drowned thirty-eight years ago, and no one but Thursday has any memory of him at all.
In Oldenburg angekommen, wollte ich Lena zu Hause anrufen, doch alles, was ich bekam, war eine Ansage, dass die Rufnummer angeblich nicht vergeben sei!?!
Ich war Tante sehr dankbar, dass er auf die Frage, ob er sich an meine Ehefrau erinnern würde, ehrlich geantwortet hat. Gut dass es dich noch gibt, liebe Lena!
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Freitag, 02. Mai 2008
If I were a Springer-Verlag Graduate Text in Mathematics, I would be Frank Warner’s Foundations of Differentiable Manifolds and Lie Groups. Which Springer GTM would you be? The Springer GTM Test.
Hmm, was gibt es eigentlich noch nicht?
- “Welcher Softwarefehler wärst du?”
- “Welche StarCraft Einheit wärst du?”
- “Welche Schokoladensorte wärst du?”
- “Welche Primzahl wärst du?”
*kopfschüttel*
Lena war übrigens ein Maßtheoriebuch.
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Freitag, 15. Februar 2008
Unsitten 400 – “Zufälliges visuelles Hervorheben von Text, das einem nachher das Gefühl gibt, etwas geschafft zu haben, obwohl man mit Gedanken ganz wo anders war – aber man hat ja was zum Vorzeigen!“
Frage: Was ist das Anstreichen in Texten?

Nee, mal ehrlich. Wenn ich Texte sehe, in denen manche Leute mit ihren Textmarkern gewütet haben, frage ich mich, ob dies irgendein System hatte. Und wenn die hervorgehobenen Stellen die wichtigen Stellen sind, wer achtet dann noch auf den Rest beim zweiten Lesen? Hätte der Autor ja eigentlich auch weglassen können. Glaube ich nicht.
Diese Kritik trifft natürlich nicht auf die Leute zu, die nahezu 98% des Textes anstreichen…
Wie ich darauf komme? Nein, ich habe nicht wieder ein gebrauchtes, durch Anstreichungen fast unleserliches Buch von eBay ersteigert.
Es war nur die Frau vor mir bei der Bibliotheksausleihe: Sie hatte ein wohl sehr altes, kostbares Buch ausgeliehen und konnte das Entsetzen der Bibliothekarin (das man ihr wirklich ansah) nicht verstehen, dass sie in dem Buch viel angestrichen und mit Randnotizen versehen hatte. Sie schimpfte: Dann solle man so wertvolle Bücher nicht verleihen. Wenn sie die mit nach Hause bekäme, dann ginge sie auch davon aus, dass sie damit arbeiten dürfe…
Als die Bibliothekarin dann meinte, dass man bei einem so alten Buch wohl einen externen Restaurator zum Entfernen der Notizen beauftragen müsse, wollte die Buchverunstalterin das Buch wieder ausleihen, um die Notizen selbst zu entfernen. Die Bibliothekarin schaute sie nur entsetzt an und verweigerte ihr das Buch.
Leute gibt’s…
P.S.: Anstreichen ist nicht immer schlecht. Für’s gründliche Analysieren von Text können insbesondere verschiedene Farben wunderbar den Aufbau gut konzipierter Texte aufdecken (aber ich meine nicht das Bild oben).
Und ich habe neulich auch tatsächlich (das erste Mal außerhalb in der Schule, wenn wir es mussten) einen Text mit Textmarkern aufgearbeitet – es war fehlerhafter, unkommentierter C-Code einer anderen Person, durch den ich durchsteigen wollte…
Aber 95% der Anstreichungen, die so auf der Welt passieren, halte ich für unsinnig.
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Dienstag, 27. November 2007
Die Meinungen von Bekannten über Helden vergangener Zeiten überraschen mich immer wieder. Da ich nicht so gut mit Worten bin, hier mal verlinkt etwas zum Lesen: Das Gedicht “Der Handstand auf der Loreley” von Erich Kästner aus dem Jahre 1932.

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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Es gibt einfach Bahnfahrten, bei denen man sich auf kein wissenschaftliches Paper konzentrieren kann (obwohl ich meist so die Zeit nutze) – sei es wegen Schulklassen, Betrunkenen, lauter Musik, einfach Müdigkeit oder was auch immer.
Naja, es gibt ja noch hier einen großen Stapel Bücher, die hier zwar rumliegen (teilweise seit Jahren), ich aber nie (ganz) gelesen habe und die keine so hohe Konzentration von einem fordern:

Irgendwie eine komische Auswahl… (aus verschiedenen Gründen )
Mal sehen wann ich mich dadurch gelesen habe…
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Mittwoch, 03. Oktober 2007
Ein Klassiker ist das Buch “Pflanzen und Tiere Europas” von Harry Garms. Seit kurzem besitze ich von diesem die dtv-Ausgabe von 1969.
Es beginnt mit einer kurzen systematischen Übersicht auf 15 Seiten (die jedoch an einigen Stellen nicht mehr ganz den heutigen Ansichten entspricht):

Die danach folgenden Kapitel des Buch sind in Lebensräume eingeteilt (Wald, Binnengewässer, Gebirge, …) und stellen darin Pflanzen und Tiere nach Taxa sortiert vor.





“Insgesamt werden 2175 wildwachsende Pflanzen und 1433 wildlebende Tierarten abgebildet und beschrieben.“
Klar sind einige Dinge veraltet und es ersetzt weder ein gutes Vogel-, Pilz-, Wasserpflanzen- oder Insektenbuch. Da man aber nicht immer eine Bibliothek mit sich herumschleppen kann, ist es eine gute, nur 330g schwere Übersicht, die einem schon häufig genug weiterhilft.
Das Buch befindet sich jedenfalls bei mir jetzt immer in der Rucksackseitentasche, wenn ich draußen unterwegs bin.
Es gibt keine aktuelle Auflage des Buches, doch kann man es regelmäßig gebraucht bei Online-Auktionshäusern für 4 bis 5€ inklusive Versand ersteigern – aber Vorsicht, der Titel ohne Autor ist nicht eindeutig! Da man so ein Werk vermutlich häufiger mit sich schleppen will, ist die Taschenbuchvariante der gebundenen eindeutig vorzuziehen (inhaltlich sollen sie sich nicht unterscheiden).
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Samstag, 22. September 2007
“Warum kommst du zu mir?”, fragte die Katze die Maus.
“Ich liebe dich doch!”, erwiderte die Maus.
“Ich habe dich auch zum Fressen gern…”, sagte die Katze zur Maus und verschlang sie.
Absolut nix damit zu tun (außer dass es sich auch um keine Fabel handelt), hat die “Kleine Fabel” von Franz Kafka:
“Ach”, sagte die Maus, “die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.” – “Du mußt nur die Laufrichtung ändern”, sagte die Katze und fraß sie.
Im Gegensatz zum ersten Text, der nur ein persönlicher Kommentar zu einer Beziehung und ohne weiteren, allgemeinen Wert ist, mag ich die zweite sehr.
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