Meine Mutter fragt aus Berlin an, ob sie nicht bestimmte Programme benutzen kann. Klar. Problemlos laufen sie jedoch erst unter Gutsy und sie hat noch Edgy.
Also ihre IP herausgefunden, per ssh -X bei ihr eingeloggt und mit sudo update-manager -c die Aktualisierungen zuerst zu Feisty und dann zu Gutsy angeworfen. Nun fast 12 Stunden später (ja, einige Nachfragen zu Konfigurationsdateien habe ich mehrfach etwas länger nicht gesehen, was die Dauer verursacht hat) läuft bei ihr ohne Probleme Gutsy.
Fein.
P.S.: Was übrigens beim Upgrade von Edgy zu Gutsy fehl schlägt, ist, dass Thunderbird seinen alten Ordner nicht findet, so dass man mit mv .thunderbird .mozilla-thunderbird nachhelfen muss.
Bisher hatte ich nur Bochs und QEMU als sinnvolle, freie Möglichkeiten ausprobiert, Windows unter Linux in einem Emulator auszuführen.
Damals vor ca. 2 Jahren hatten sie mich jedoch beide nicht sehr überzeugt. Ich weiß nicht wie es nun bei ihnen mit neueren Versionen und neuerer Hardware aussieht – durch Tantes Tipp (wenn auch zu einem anderen Thema) habe ich jetzt aber erstmal VirtualBox OSE ausprobiert.
Dann ein erneutes Login, damit die Gruppenzugehörigkeit erkannt wird.
Das Festplattenimage lässt sich “wachsend” anlegen und ist nur so groß, wie auch wirklich benötigt wird.
XP unter VirtualBox startet und läuft schneller und ruckelfreier als die Orginalinstallation von Vista auf der Platte – einen anderen Vergleich habe ich gerade nicht… Selbst komplexere (Java-)Programme wie Eclipse lassen sich angenehm ausführen.
an der Uni gibt es momentan ein merkwürdiges Nutzungsverhalten des CIP-Pools, wenn größere Simulationen anstehen: Die zu simulierenden Fälle werden aufgeteilt und auf Rechnern des CIP-Pools gestartet. Bei diesen Rechnern (auf denen Windows XP Professional läuft) wird der Bildschirm gesperrt und die Rechner stehen für die Dauer der Simulation den Studenten nicht zur Verfügung.
In Oldenburg würde ich mich per ssh auf einen der vielen Rechner der Arbi einloggen1, per nohup oder screen die Simulation starten und außer dass mein Prozessor etwas Last verursacht, eine Simulation durchführen, ohne dass die Zahl der verwendbaren Rechner sinkt.
Unser Admin zweifelt jedoch daran, dass die Prozessprioritätenvergabe so gut wie unter Unix mit nice/renice läuft und die Studenten nicht stark bei ihrer Arbeit am Computer beeinträchtigt werden, wenn wir im Hintergrund R simulieren lassen. Naja, müsste man halt mal probieren.
Welche Möglichkeiten gibt es für Netzwerkzugriffe bei Windows XP Professional? Ist das Remote Desktop Protocol (RDP) dafür geeignet? Steht es zur Verfügung?
Und wie sieht das ganze lizenztechnisch aus? Braucht man/gibt es extra Mehrbenutzer-Lizenzen, um Windows XP Professional gleichzeitig mit mehreren Personen zu benutzen?
In welcher Richtung sollte man nach Lösungen suchen? Ich werde mal lesen und mich wieder an Windows gewöhnen. Hinweise nehme ich gerne entgegen.
1 Ich war überrascht, wieviel eingedeutschte Computerverben sich schon z.B. im Wahrig finden:
ein|log|gen [-l?g?n, engl] refl. 1, EDV: sich durch Anmeldung in ein Computernetzwerk oder das Internet integrieren
Da an der Uni NDS verwendet wird und der Linux-Client von Novell anscheinend nur unter SUSE bzw. OpenSUSE einfach zu installieren ist, musste eine andere Lösung für Ubuntu Gutsy Gibbon her.
Also das Package ncpfs, das einen NetWare Client zur Verfügung stellt, installiert. Damit sollten sich die Verzeichnisse eigentlich einfach einhängen lassen durch:
sudo ncpmount -S Server -U User -u lokalerUser /weg/zum/mount-punkt.
Jedoch gabe es immer nur eine Ungültige Serverantwort (-330) vom Netware-NDS. Fast hätte ich heute abend OpenSUSE installiert.
Damit diese nicht immer als aktualisierbar angezeigt werden und bei einem apt-get upgrade aktualisiert werden, sollte man der Version 2.2.6-3 in der Datei /etc/apt/preferences durch folgende Einträge die höhere Priorität geben:
Durch ccsm lässt sich dann der CompizConfig-Settings-Manager aufrufen:
Als letzter Punkt findet sich “Fenster skalieren“, wo ich den Default-Resize-Mode gleich mal wieder zurück von Outline auf Normal gestellt habe. Ich mag es zu sehen, wie sich die Anordnung des Fensterinhaltes beim Verändern der Größe eines Fensters mitverändert – schließlich ist diese meist der Grund, weswegen ich ein Fenster in seiner Größe ändere.
Den erweiterten Desktop-Zoom (über das Mausrad + Super-Taste, welches meist die Windows-Taste ist, zu aktivieren) habe ich mittlerweile auch besonders schätzen gelernt – insbesondere durch die Möglichkeit kleine, in Webseiten eingebaute Flash-Filme damit “fullscreen” anschauen zu können.
Was macht man, wenn man gerade nichts besseres zu tun hat? Man aktualisiert sein Ubuntu auf die neueste Development-Version “Gutsy Gibbon“.
Natürlich ohne vorher Backups gemacht zu haben, wird aus alter Gewohnheit einfach mal eingetippt:
sudo update-manager -c -d
Scheint richtig, jedoch bricht die Aktualisierung ab:
NameError: global name 'os' [und später 'dbus'] is not defined
Naja, das lässt sich schnell beheben durch ein import os, dbus in der DistUpgradeFetcher.py.
Zwei Stunden später sind alle neuen Pakete installiert – jedoch gab es eine Reihe von Abhängigkeits-Fehlermeldungen, durch die man sich klicken musste. Die Befehle “sudo dpkg --configure -a” danach brechen immer wieder mit Fehlern ab. Nach ein paar expliziten “apt-get install ...” geht dann aber wieder alles – bis auf das in einigen Anwendungen keine Schriften angezeigt werden – nach einem “apt-get upgrade” gerade eben geht aber auch das wieder.
So, was ist neu? Alles ist irgendwie aktueller…
Das BulletProofX musste ich glücklicher Weise noch nicht in Aktion sehen, Compiz hatte ich schon vorher und die meisten tollen (automatischen) Konfigurationswerkzeuge kann ich auch nicht recht würdigen, da ja schon alles so läuft, wie ich möchte.
Der standardmäßige Cups-PDF-Drucker (erspart mir das ps2pdf) und das Schreiben auf NTFS-Partitionen sind schöne Neuerungen. Ansonsten sind es halt die neuen Versionen von Gimp, Pidgin und all den anderen, die für mich das Upgrade rechtfertigen.
Außerdem habe ich jetzt gerade mal die Zeit zum Spielen mit dem System…
Einfach in die /etc/modules folgende Zeilen einfügen:
# USB Card Reader
tifm_7xx1
tifm_core
tifm_sd
Leider habe ich es nicht geschafft das Modem unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen.
Bis auf dass die USB-Anschlüsse an der Rückseite des Computers ab und an (ist wirklich recht selten) nicht oder fehlerhaft funktionieren (- bei den Anschlüssen an der rechten Seite hatte ich nie Probleme – Zufall oder System?) und sich der Computer nach dem Herunterfahren vereinzelt nicht von selbst ausstellt (ich glaube jedoch nur, wenn zwischendurch neu gestartet habe – benutze Dualboot Windows/Linux), bin ich sehr zu Frieden mit dem Laptop. (FireWire und den Mikrophon-Eingang habe ich jedoch mangels passenden Geräten noch nicht getestet.)