Mit ‘Linux’ getaggte Artikel

Remote Ubuntu Update

Sonntag, 02. Dezember 2007

Meine Mutter fragt aus Berlin an, ob sie nicht bestimmte Programme benutzen kann. Klar. Problemlos laufen sie jedoch erst unter Gutsy und sie hat noch Edgy.

Also ihre IP herausgefunden, per ssh -X bei ihr eingeloggt und mit sudo update-manager -c die Aktualisierungen zuerst zu Feisty und dann zu Gutsy angeworfen. Nun fast 12 Stunden später (ja, einige Nachfragen zu Konfigurationsdateien habe ich mehrfach etwas länger nicht gesehen, was die Dauer verursacht hat) läuft bei ihr ohne Probleme Gutsy.

Fein.

P.S.: Was übrigens beim Upgrade von Edgy zu Gutsy fehl schlägt, ist, dass Thunderbird seinen alten Ordner nicht findet, so dass man mit mv .thunderbird .mozilla-thunderbird nachhelfen muss.

Linux – die wichtigsten Distributionen?

Freitag, 23. November 2007

Linux

An erster Stelle…. :-O

Ja, es wird ja nichts behauptet, aber komisch sieht es doch schon aus, oder?

XP unter Linux

Montag, 12. November 2007

Bisher hatte ich nur Bochs und QEMU als sinnvolle, freie Möglichkeiten ausprobiert, Windows unter Linux in einem Emulator auszuführen.

Bochs

Damals vor ca. 2 Jahren hatten sie mich jedoch beide nicht sehr überzeugt. Ich weiß nicht wie es nun bei ihnen mit neueren Versionen und neuerer Hardware aussieht – durch Tantes Tipp (wenn auch zu einem anderen Thema) habe ich jetzt aber erstmal VirtualBox OSE ausprobiert.

sudo apt-get install virtualbox-ose && sudo adduser kornel vboxusers

Dann ein erneutes Login, damit die Gruppenzugehörigkeit erkannt wird.

VirtualBox XP

Das Festplattenimage lässt sich “wachsend” anlegen und ist nur so groß, wie auch wirklich benötigt wird.

VirtualBox XP

XP unter VirtualBox startet und läuft schneller und ruckelfreier als die Orginalinstallation von Vista auf der Platte – einen anderen Vergleich habe ich gerade nicht… Selbst komplexere (Java-)Programme wie Eclipse lassen sich angenehm ausführen.

Wird mir ein paar Reboots ersparen.

Nutzung des CIP-Pool

Sonntag, 11. November 2007

Dear LazyWeb,

an der Uni gibt es momentan ein merkwürdiges Nutzungsverhalten des CIP-Pools, wenn größere Simulationen anstehen: Die zu simulierenden Fälle werden aufgeteilt und auf Rechnern des CIP-Pools gestartet. Bei diesen Rechnern (auf denen Windows XP Professional läuft) wird der Bildschirm gesperrt und die Rechner stehen für die Dauer der Simulation den Studenten nicht zur Verfügung.

In Oldenburg würde ich mich per ssh auf einen der vielen Rechner der Arbi einloggen1, per nohup oder screen die Simulation starten und außer dass mein Prozessor etwas Last verursacht, eine Simulation durchführen, ohne dass die Zahl der verwendbaren Rechner sinkt.

Unser Admin zweifelt jedoch daran, dass die Prozessprioritätenvergabe so gut wie unter Unix mit nice/renice läuft und die Studenten nicht stark bei ihrer Arbeit am Computer beeinträchtigt werden, wenn wir im Hintergrund R simulieren lassen. Naja, müsste man halt mal probieren.

Welche Möglichkeiten gibt es für Netzwerkzugriffe bei Windows XP Professional? Ist das Remote Desktop Protocol (RDP) dafür geeignet? Steht es zur Verfügung?

Oder kann/sollte man den OpenSSH SSH daemon von Cygwin nutzen?

Und wie sieht das ganze lizenztechnisch aus? Braucht man/gibt es extra Mehrbenutzer-Lizenzen, um Windows XP Professional gleichzeitig mit mehreren Personen zu benutzen?

In welcher Richtung sollte man nach Lösungen suchen? Ich werde mal lesen und mich wieder an Windows gewöhnen. Hinweise nehme ich gerne entgegen.


1 Ich war überrascht, wieviel eingedeutschte Computerverben sich schon z.B. im Wahrig finden:

ein|log|gen [-l?g?n, engl] refl. 1, EDV: sich durch Anmeldung in ein Computernetzwerk oder das Internet integrieren

Subversion unter SUSE 10.2

Sonntag, 04. November 2007

Während ich bisher nur CVS und Git als Versionskontrollsysteme benutzt habe, haben wir nun einen Subversion-Server unter SUSE 10.2 aufgesetzt.

Vorgehen:

i) Mit YAST die Pakete subversion-server und subversion installieren.
ii)

mkdir /usr/local/repos

iii)

svnadmin create /usr/local/repos/project

iv) Hinzufügen der Module in /etc/apache2/sysconfig.d/loadmodule.conf:

LoadModule dav_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_dav.so
LoadModule dav_svn_module /usr/lib/apache2/mod_dav_svn.so
LoadModule authz_svn_module /usr/lib/apache2/mod_authz_svn.so

v) Hinzufügen der Module in /etc/sysconfig/apache2 zur Variablen APACHE_MODULES

vi) Einfügen des folgenden Location-Elements in die /etc/apache2/httpd.conf:

<Location /source>
  DAV svn

  SVNParentPath /usr/local/repos/

  Require valid-user

  AuthType Basic
  AuthName "authname"
  AuthUserFile /usr/local/repos/user.list
</Location>

vii) user.list erstellen:

htpasswd2 -cm /usr/local/repos/user.list user1
htpasswd2 -m /usr/local/repos/user.list user2

viii) Rechte ändern (wobei Benutzer/Gruppe aus /etc/apache2/uid.conf stammen):

chown -R wwwrun:www /usr/local/repos/  
chmod -R g+w /usr/local/repos/project/

NDS mit ncpfs unter Ubuntu

Donnerstag, 04. Oktober 2007

Da an der Uni NDS verwendet wird und der Linux-Client von Novell anscheinend nur unter SUSE bzw. OpenSUSE einfach zu installieren ist, musste eine andere Lösung für Ubuntu Gutsy Gibbon her.

Also das Package ncpfs, das einen NetWare Client zur Verfügung stellt, installiert. Damit sollten sich die Verzeichnisse eigentlich einfach einhängen lassen durch:

sudo ncpmount -S Server -U User -u lokalerUser /weg/zum/mount-punkt.

Jedoch gabe es immer nur eine Ungültige Serverantwort (-330) vom Netware-NDS. Fast hätte ich heute abend OpenSUSE installiert.

Jedoch habe ich dann nach einigem Probieren und Suchen doch herausgefunden, dass es sich dabei um den Bug #140464 in ncpfs (Ubuntu) Version 2.2.6-4 handelt.

Also von http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/n/ncpfs/ die alten noch funktionierenden Pakete der Version 2.2.6-3 geladen und mit dpkg -i *.deb installiert.

Damit diese nicht immer als aktualisierbar angezeigt werden und bei einem apt-get upgrade aktualisiert werden, sollte man der Version 2.2.6-3 in der Datei /etc/apt/preferences durch folgende Einträge die höhere Priorität geben:

Package: ipx libncp-dev ncpfs libncp libpam-ncp
Pin: version 2.2.6-3*
Pin-Priority: 1001

Drucken geht übrigens auch sehr einfach mit den Befehlen nprint, pqlist, pqstat und pqrm wie zum Beispiel in dieser Anleitung nachzulesen ist.

Windows oder Linux

Sonntag, 30. September 2007

Ich frage mich gerade aus gegebenen Anlass, ob jemals die “Was ist besser: Windows oder Linux?“-Diskussionen irgendwann aufhören werden.

Irgendwann früher habe ich mal zusammen mit einem Fisch <°(((>< noch eine solche Antwort gegeben…

Die Frage hat was von “Was ist besser: WarCraft oder Schach?“.

Ich präferiere Linux und Schach, denn die Vorteile sind ganz klar:

  1. Höhere Variabilität und Einsatz in Extremsituationen,
  2. bessere Dokumentation und größeres Angebot an Literatur,
  3. es ist übersichtlicher
  4. und es ist stilvoller!

Und um das ganze etwas auszuführen:

  1. Festival – kein Strom, also nix mit Warcraft – unser Schachbrett hatten wir aber mit.
  2. 1634 Treffer der Amazon-Suche “Schach” in der Rubrik “Bücher”. 30 Treffer für “Warcraft”.
  3. 6 Charaktertypen mit wenig Spezialfähigkeiten und nur 64 Felder – das ist nunmal übersichtlicher.
  4. Hey, selbst auf der Enterprise spielen sie (3D-)Schach.

Deswegen ist Schach besser als Warcraft.

Heute habe ich nicht viel mehr als ein Kopfschütteln für diese Trollfragen übrig…

P.S. fast obligat: FreeDOS ist eh das beste System! ;-)

Einstellungen in Compiz unter Gutsy Gibbon

Samstag, 22. September 2007

Erstaunlicher Weise wird zwar Compiz unter Ubuntu – Gutsy Gibbon standardmäßig installiert, der CompizConfig-Settings-Manager jedoch nicht.

Dies lässt sich nachholen durch:

sudo apt-get install compizconfig-settings-manager

Durch ccsm lässt sich dann der CompizConfig-Settings-Manager aufrufen:

CompizConfig-Settings-Manager

Als letzter Punkt findet sich “Fenster skalieren“, wo ich den Default-Resize-Mode gleich mal wieder zurück von Outline auf Normal gestellt habe. Ich mag es zu sehen, wie sich die Anordnung des Fensterinhaltes beim Verändern der Größe eines Fensters mitverändert – schließlich ist diese meist der Grund, weswegen ich ein Fenster in seiner Größe ändere.

Den erweiterten Desktop-Zoom (über das Mausrad + Super-Taste, welches meist die Windows-Taste ist, zu aktivieren) habe ich mittlerweile auch besonders schätzen gelernt – insbesondere durch die Möglichkeit kleine, in Webseiten eingebaute Flash-Filme damit “fullscreen” anschauen zu können.

In der Kategorie Accessibility findet sich ein Plugin, welches alle Fenster außer dem momentan aktiven abdunkelt – werde ich manchen meiner Verwandten, die Schwierigkeiten haben, Grenzen von Fenstern zu erkennen, vielleicht mal aktivieren.

So viele Plugins und Einstellungen – viel Spaß beim Spielen! ;-)

Von http://www.youtube.com/watch?v=_ImW0-MgR8I

Gutsy Gibbon

Mittwoch, 19. September 2007

Was macht man, wenn man gerade nichts besseres zu tun hat? Man aktualisiert sein Ubuntu auf die neueste Development-Version “Gutsy Gibbon“.

Natürlich ohne vorher Backups gemacht zu haben, wird aus alter Gewohnheit einfach mal eingetippt:

sudo update-manager -c -d

Scheint richtig, jedoch bricht die Aktualisierung ab:

NameError: global name 'os' [und später 'dbus'] is not defined

Naja, das lässt sich schnell beheben durch ein import os, dbus in der DistUpgradeFetcher.py.

Zwei Stunden später sind alle neuen Pakete installiert – jedoch gab es eine Reihe von Abhängigkeits-Fehlermeldungen, durch die man sich klicken musste. Die Befehle “sudo dpkg --configure -a” danach brechen immer wieder mit Fehlern ab. Nach ein paar expliziten “apt-get install ...” geht dann aber wieder alles – bis auf das in einigen Anwendungen keine Schriften angezeigt werden – nach einem “apt-get upgrade” gerade eben geht aber auch das wieder.

So, was ist neu? Alles ist irgendwie aktueller… ;-)

Das BulletProofX musste ich glücklicher Weise noch nicht in Aktion sehen, Compiz hatte ich schon vorher und die meisten tollen (automatischen) Konfigurationswerkzeuge kann ich auch nicht recht würdigen, da ja schon alles so läuft, wie ich möchte.

Der standardmäßige Cups-PDF-Drucker (erspart mir das ps2pdf) und das Schreiben auf NTFS-Partitionen sind schöne Neuerungen. Ansonsten sind es halt die neuen Versionen von Gimp, Pidgin und all den anderen, die für mich das Upgrade rechtfertigen.

Außerdem habe ich jetzt gerade mal die Zeit zum Spielen mit dem System…

Toshiba Satellite A100 und Ubuntu Linux

Sonntag, 17. Juni 2007

Ein kurzer Erfahrungsbericht zum Toshiba Satellite A100 und Ubuntu Linux:

Die Atheros-Netzwerkkarte läuft seit Feisty Fawn problemlos (unter Edgy Eft musste noch der aktuelle madwifi-Treiber nachinstalliert werden).

Die Antwort zum Installieren des USB Card Reader fand sich unter
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=200360&page=3.

Einfach in die /etc/modules folgende Zeilen einfügen:

# USB Card Reader
tifm_7xx1
tifm_core
tifm_sd

Leider habe ich es nicht geschafft das Modem unter Ubuntu zum Laufen zu bekommen.

Bis auf dass die USB-Anschlüsse an der Rückseite des Computers ab und an (ist wirklich recht selten) nicht oder fehlerhaft funktionieren (- bei den Anschlüssen an der rechten Seite hatte ich nie Probleme – Zufall oder System?) und sich der Computer nach dem Herunterfahren vereinzelt nicht von selbst ausstellt (ich glaube jedoch nur, wenn zwischendurch neu gestartet habe – benutze Dualboot Windows/Linux), bin ich sehr zu Frieden mit dem Laptop. (FireWire und den Mikrophon-Eingang habe ich jedoch mangels passenden Geräten noch nicht getestet.)