Dieses Frühjahr wieder Bestandsaufnahme bei den Orconectes durchgeführt. Die beiden alten Weibchen mit dem männlichen “Jungtier” aus dem vorletzten Jahr haben sich in dem Mörtelkübel zwar ohne Eier, aber sehr munter angefunden. Von den Jungtieren des letzten Jahres habe ich sechs von acht wiedergefunden (drei Männchen & drei Weibchen) – vielleicht stecken sogar noch welche in den Wellhornschneckenhäusern.
Mit ‘Krebse’ getaggte Artikel
Orconecteszählung
Montag, 12. April 2010Bester Züchterkniff: Tiere einfach mal ignorieren
Donnerstag, 27. August 2009
Zwei Orconectes aus dem Mörtelkübel
Laut Lena ist das auch bei Menschen so: Wenn man Nachwuchs probiert zu sehr zu erzwingen, klappt dies nicht so gut. Lieber einfach abwarten und den Nachwuchswunsch ignorieren… dann kommt er schon von allein.
Aber nun zum Thema: Heute habe ich den Mörtelkübel ausgeräumt und leider nur noch zwei von drei alten Weibchen und das männliche Tier aus dem Vorjahr gefunden. Das dritte Weibchen ist nicht aufgetaucht.
Dafür haben sich aber acht junge Orconectes nana angefunden! *jubelfreu*

Acht Jungtiere mit 13 Scheren - fünf Weibchen, drei Männchen
Sandflöhe im Brackwasserbecken
Mittwoch, 03. Juni 2009Seit Ostern, also 7 Wochen, läuft nun bei uns das Brackwasserbecken mit Landteil ein:

60 Liter Brackwasserbecken mit Landteil
Die knapp zwanzig Liter Wasserteil sind mit ungefähr 250g Salz aufgesalzen, womit sich ungefähr ein Drittel des Salzgehaltes von Meerwasser ergibt. Neben Endler-Guppys und Rennschnecken bewohnen das Becken auch einige vor sieben Wochen mit Seetang von Juist eingeschleppte Sandflöhe.

Sandfloh im Brackwasserbecken (der kleine graue Fleck am Grashalm)
Während vom angespülten Tang nichts übrig ist (er war nur der Versuch eine salzliebende Bakterienflora zu etablieren), halten sich die Sandflöhe trotz Endler-Guppys recht gut im Becken. Vor einer Woche tauchte dann plötzlich sogar Nachwuchs in Form von dutzenden winzigen jungen Hüpfern im Becken auf.

Sandfloh im Brackwasserbecken in Nahaufnahme

Sandfloh im Brackwasserbecken

Sandfloh im Brackwasserbecken
Ich hoffe diese zufällig eingeschleppten Gäste erfreuen uns noch eine ganze Weile.
Orconectes Nachziehen – zweiter Versuch
Montag, 06. April 2009In all dem Umzugsstress ist der diesjährige Versuch der Orconectes sich zu vermehren, natürlich besonders erschwert.
Beim Ausräumen des Mörtelkübels in Hameln fand ich 3 Weibchen, das Jungtier des letzten Jahres und ein halbtotes Männchen, was mittlerweile gestorben ist, jedoch wohl noch für Nachwuchs gesorgt hat:

Eins von zwei eiertragenden Orconectes Weibchen
Ich hoffe mal auf das Beste und muss mich dringend mehr um die Krebse kümmern, die nun schon seit über eine Woche in kleinen Plastikbechern leben… :-/
Papierkrabbe
Donnerstag, 22. Januar 2009Unsere erste Krabbe – allerdings aus Papier:

Japans Agency for Marine-Earth Science and Technology hat einen schöne Bastelbogen für eine Papierkrabbe online gestellt.
Außerdem gibt es Bögen für verschiedene schöne Fische, niedliche Dinger, von denen ich keine Ahnung hab, was sie sind, und am aller Besten sogar für Riesenasseln.

Papierkrabbe auf dem Rücken
Sowohl Crusta als auch die schönen Bilder vom Krabbenphotoblog haben uns bald überzeugt, dass wir uns auch ein paar Krabben anschaffen. Sobald wir umgezogen sind und viel Platz haben…
Bis dahin üben wir das Krabbenhalten mit diesem kleinen Kerl hier.

Papierkrabbe
Es taut…
Samstag, 17. Januar 2009Es taut und ich bin nicht unglücklich darüber. Auch wenn Lena dem Schnee noch nachtrauert – ein paar Schneeberge gibt es aber noch bei uns:

Eisberge in der Hamelner Innenstadt
Ich hoffe die Krebse haben die eisige Kälte gut überstanden – bisher habe ich noch keinen wieder herumlaufen sehen.
Endlich kann man auch wieder sicher Fahrradfahren. Beheizte Fusswege mit Bodenheizung haben wir schließlich nur vorm Institut – da verläuft eine Fernwärmeleitung:

Beheizter Gehweg durch Fernwärmeleitung
Die Krebse vor Cornelia schützen
Samstag, 03. Januar 2009Das skandinavische Tief Cornelia wird uns klirrende Kälte bringen:

Quelle Google
Schon jetzt war mir eigentlich das Eis mit gut über 5cm Breite zu sehr an den Seitenwänden des Mörtelkübels hinabgekrochen und ich habe Angst, dass sich zwischen den Bodensteinen (von der Seite oder vom Boden aus) Eis bildet. Ich werde wohl häufiger langsame Wasserwechsel durchführen, um das Eis zu reduzieren, sowie den Kübel in der Nacht abdecken und von den Seiten mit einer Decke und Isomatte isolieren.
Auch weil unter anderem die Krebse bzgl. der Gonadenreifung auf Tageszeitlänge / Beleuchtungsdauer reagieren, werde ich das Verfrachten in den viel dunkleren Keller mit seinen dann konstanten 10°C als letzte Möglichkeit in Betracht ziehen.
Lustig finde ich, wie munter die kleinen Kobolde unter dem Eis umherwandern. Suchen sie nach Futter? Die Nahrungsaufnahme ist jedoch im Vergleich zum Sommer extrem zurückgegangen. (Oder wollen sie zu wärmeren Stellen hin auswandern? Dann wäre es nicht so lustig…)
Krebse unterm Eis
Mittwoch, 31. Dezember 2008Letztes Jahr hatten wir die Orconectes lange Zeit erst im Keller, bevor wir sie am 16. Januar auf den Balkon gestellt haben. Nur einmal um den 17. Januar rum bildete sich eine dünne Eisschicht auf den Mörtelkübel.
Dieses Jahr haben wir sie gleich auf dem Balkon gelassen, allerdings wird die Eisschicht immer dicker. Die stark sprudelnden Filter sorgen jedoch noch dafür, dass die Wasseroberfläche nicht ganz zufriert:

Morgen soll es ja wieder etwas wärmer werden (nur -2°C-0°C anstatt -6°C-0°C), hat trotzdem jemand noch Tipps?
Stolze dreieinhalb Zentimeter…
Sonntag, 02. November 2008… ist unser Orconectes Nachwuchs:

Mal sehen wie er seinen ersten und die anderen ihren zweiten Winter hier überstehen und ob es nächstes Jahr mehr Nachwuchs gibt.





