Bei unserem Plus gibt es diese Woche frische Erdbeeren, nachdem die peruanische Spargelsaison nun wohl vorbei ist. (Ende September wirklich gut aussehenden, frischen Spargel für 1 Euro / Pfund angeboten zu bekommen, ist skurril – und irgendwie wurde er auch zum Ladenhüter… was mich beruhigt hat.)
Ich mag es, dass es verschiedene Jahreszeiten mit verschiedenen Nahrungsmittelangeboten gibt.
Jetzt ist zum Beispiel Maronenzeit. Und nach unserem Real auch Wallnusszeit. (Wobei ich mich frage, wieso es dann die Ernte von 2007 ist…)
Hier die leicht abgeänderte Rezeptvariante, nach der ich gekocht habe.
Zutaten für vier Personen:
200 g
Maronen
600 g
Kartoffeln
200 g
Mehl
1/2
Rotkohl
1
Zwiebel
150 ml
Gemüsebrühe
1
Mango
2 TL
Thymianblättchen
Prisen
Salz, Pfeffer und Muskat
etwas
Öl zum Braten
Maronen und Kartoffeln schälen und 20 Minuten weich kochen, danach kleinstampfen und mit dem Mehl vermischen. Den Teig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zu ca. 2 cm dicken Rollen formen und mit dem Messer in anderthalb Zentimeter breite Stückchen teilen. Mit einer Gabel die Gnocchi über dem Daumen runddrücken und ihnen so ihre typische Form geben. In heißem, gesalzenen Wasser ca. 5 Minuten portionsweise kochen und danach noch anbraten.
Den Rotkohl in kleine Streifen schneiden und die Zwiebel würfeln. Mit der Gemüsebrühe kochen, abschmecken und zu letzt die gewürfelte Mango hinzugeben. Mit Thymian übersteuen und mit den Gnocchi servieren. Lecker!
Bei uns wirft die Edelkastanie vor’m Institut die ersten Maronen ab:
Da es noch nicht viele sind, will ich den Backofen dafür nicht anschmeißen, also gibt es sie roh und nussig oder kurz in der Mikrowelle durchgegart (was erstaunlich gut ging – aber vorsicht, anscheinend platzen sie dabei auch oft…).
Die Bandnudeln in kochend heißem Wasser 5-10 Minuten einweichen lassen bis sie durch sind oder sogar kurz aufkochen.
Aus den zwei Eiern ein Omlette braten und es in Streifen schneiden.
Den in Scheiben geschnittenen Tofu anbraten.
Im Wok Knoblauch, Zwiebeln und Paprika anbraten. Dann Nudeln, Tofu, Omlettestreifen, Frühlingszwiebeln, die Hälfte des Korianders, sowie Limettensaft, Zucker, Sambal Oelek und Sojasauce hinzugeben.
Mit den frischen Mungobohnensprossen und den angeröstetenen Erdnüssen bestreuen.
Meine Schwester war da und hat für und mit uns gekocht. Hier erstmal das Rezept für die super-leckeren Frühlingsrollen.
Zutaten für 50 Frühlingsrollen:
50
viereckige Frühlingsrollen-Teigblätter (ca. 12 cm Seitenlänge)
viel
Öl zum Fritieren
viel
süße Chilisauce zum Dippen
Füllung
80 g
getrocknete, dünne Reisnudeln
1
Mohrrübe
2
Knoblauchzehen
4
Frühlingszwiebeln
2 TL
geriebener, frischer Ingwer
2
Korianderwurzeln
2 EL
Limettensaft
1 TL
Zucker
2 EL
gehackte Korianderblätter
3 TL
Sesamöl
1 EL
Ketjap Manis (süßliche indonesische Sojasauce)
Die Reisnudeln 5 Minuten in heißem Wasser einweichen, abtropfen und in Stücke schneiden. Die Mohrrübe raspeln, die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und die Knoblauchzehen zerdrücken und mit den Nudeln und den restlichen Zutaten für die Füllung vermengen.
Auf die Teigblättchen einen länglichen Klecks der Füllung in eine Ecke geben. Diese Ecke darüberfalten, sowie die benachbarten Ecken und hin zur letzten Ecke aufrollen. Das ganze hält besser, wenn man das Blättchen vorher mit etwas Wasser benetzt.
In einem kleinen Topf oder Wok Öl erhitzen und die Frühlingsrollen fritieren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und das Öl abtropfen lassen (dazu kann man die Frühlingsrollen gut auf Küchenpapier legen, welches dann das Öl aufnimmt).
Nachdem wir heute wieder Kürbiscurrysuppe gekocht haben, hier noch ein paar Hinweise zum noch weiteren Verbessern der Suppe:
Ein Klecks Schmand mit einem Zweig Grünzeug wertet die Suppe optisch enorm auf. Welches Grünzeug aber wirklich zum Geschmack der Suppe passt, müssen wir noch herausfinden…
Gekochte Kartoffeln und Kichererbsen passen ganz hervorragend in die Suppe und machen sie noch mehr zu einer vollwertigen Hauptmahlzeit.
Am Wochenende war ich in Oldenburg – und habe Dinge gesehen, bei denen nicht nur das Ablaufdatum sondern auch das Weglaufdatum überschritten war. (Definition: Das Weglaufdatum ist überschritten, wenn man beim Anblick des Nahrungsmittel entweder wegläuft und/oder das Nahrungsmittel selbst die Flucht ergreift.)
Und ich war nicht mal überrascht, als ich zuerst dachte, diese Dose sei seit 230 Jahren abgelaufen…
In meiner alten WG haben wir noch Jahre nach Auszug unserer ersten Mitbewohnerin Dinge (wie Joghurt) von ihr im Kühlschrank gefunden…