- Von Heie über Jessica über Scout nun auch hier angekommen: Ultimativ beruhigendes Online-Spiel Starshine.
- Ob eine Music-Voice-Search nach dem Doom-Song erfolgreich ist?
- Ich bitte um Interpretation für den Film “Der Hamster kommt!“.
- Coole Uhr und vielleicht so ein Chamäleon für Lena?
- Hmm… da die Batzillionen anscheinend die Zahl mit beliebig oder hinreichend vielen Ziffern ist und Millianongentnovemnonagintillion schon 10^11994 bezeichnet, definiere ich eine Massilliarde als 10^(-0,15) (was ungefähr 0,7 ist).
“Ich mag dich eine Massilliarde Mal mehr als …” hört sich damit gut an, ohne viel zu bedeuten.
- Mein neuer Wohnort und seine Einflüsse auf Nethack.
- Und wenn man nicht zu kleine Finger hat,

kann man Carcassonne-Figuren im Ring Rhönrad fahren lassen:

Mit ‘Geld’ getaggte Artikel
Diverses (4)
Samstag, 22. September 2007Spendensammler
Donnerstag, 30. August 2007Hameln scheint mit seiner stark vertretenen alten Bevölkerungsschicht und seinen Touristen für Spendensammler recht attraktiv zu sein.
Es waren wieder fünf Spendensammler für arme, notdürftige Tiere in der Innenstadt unterwegs. Die einen warben um eine Mitgliedschaft für ihren nicht-gemeinnützigen Verein (wobei mir das “nicht-gemeinnützig” als Vorteil verkauft wurde – hierüber muss ich wirklich nochmal echt nachdenken) und gingen immer nach dem selben Muster vor: “Darf ich kurz stören – du hast doch sicher auch ein Herz für Tiere?” Die jüngeren Leute wurden dann sofort nach ihrem Alter gefragt – wohl eine Frage nach der Geschäftsfähigkeit. Es folgte eine schnelle Tour durch wild zusammengewürfelte Mappen mit den üblichen Bildern von Versuchstieren, Massentierhaltung, Hundekämpfen und so weiter und so fort.

Skurril waren dabei die Aussagen, wenn man durch Fragen vom vorgegeben Plan abwich. Keiner der Werber war Vegetarier, auf Fleisch bräuchte man auch nicht zu verzichten, da in den Kühlhäusern ja noch so viel Fleisch wäre – das würde ja sonst vergammeln.
Auf andere Fragen bekam man Antworten, die massives Unwissen in vielen Bereichen zeigten. Aber sie würden das Werben hier vollkommen ehrenamtlich ohne jegliche Bezahlung machen und sich in ihren gesamten Freizeit damit beschäftigen – auch wenn mich der Satz “das kann ich mir ja nicht alles in den paar Stunden anlesen“, der zwischendurch mal fiel, sehr verwunderte…
Auch hoffe ich, dass sie keinen Neid ihren vollbeschäftigten Kollegen gegenüber hegen. Ihr Verein stellt nämlich Anzeigen bei Jobbörsen ins Netz, die genau jenen Anwerberjob als Vollzeitjob anpreisen – man braucht der Anzeige nach übrigens dafür keine Voraussetzungen, außer viel unterwegs sein zu können.

Eine andere Spendensammlerin stand mit klappernder verplombter Büchse (und nebengestellter Tupperdose, wo das Geld meist hinkam) in der Innenstadt. Viel konnte ich von ihr nicht erfahren: “Hallo, kommen Sie aus Hameln?” – “Nö.” – “Kann ich was über ihren Verein erfahren?” – “Nö.” – danach ignorierte sie mich vollends…
Naja, ich lege doch mal wieder allen Leuten die guten Ratschläge des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI ans Herz:
- DZI-Tipps für Spender: Die 7 wichtigsten Tipps für Spender/-innen
- DZI-Tipps für Spender: Haustür- und Straßenwerbung (“Drücker”)
Infomaterial vom ersten Stand durfte ich übrigens keins mitnehmen – auf die Aussage, ich hätte erst in zwei Monaten vermutlich wieder Geld, dann würde ich es mir gerne überlegen, wurde mir zweimal erwidert: “Das macht nix, unser Einzug fängt eh erst 2 Monate nach dieser Unterschrift an – dann können sie doch getrost jetzt schon unterschreiben.“
Andere Möglichkeiten als eine Einzugsermächtigung wurden übrigens nicht akzeptiert und die Kündigungsfristen und Laufzeiten stellten selbst die der großen Telefonkonzerne in den Schatten…
Hast du mal eben Zeit?
Mittwoch, 15. August 2007Nach dem ich gestern mal wieder echt lange irgendwelchen Leuten bei diesem und jenem geholfen habe, musste ich doch bei der heutigen Skype-Aktualisierung und den dabei vorgestellten neuen Features mir ihren neuen Dienst Skype Prime anschauen.
Bei diesem kann man sich als Anrufservice-Anbieter registrieren. Ist man das, kann man in einem anfangs kostlosen Gespräch eine Zahlungsaufforderung senden für den weiteren Verlauf des Gespräches, die der Anrufende annehmen oder ablehnen kann.
Ich habe es mir dann nicht wirklich lange angeschaut, aber finde doch, dass es gut wäre manchmal bei Pidgin für Tante oder Felix eine Mitteilung zu bekommen wie “Sie haben jetzt schon 24 Minuten der Zeit ihres Gesprächspartners in Anspruch genommen – nach Freundschaftstarif: 250 ml Häagen-Dazs“.
Dann würde ich sie nicht so oft nerven…
Ist alles nicht so ernst gemeint, aber ich merke, dass bestimmte Leute wohl immer viele Anfragen bekommen – Informatiker sind da eh sehr beliebt. Ich helfe ja gerne, aber wenn ich pro Tag einer Person eh schon immer gut eine halbe Stunde bei diesem und jenem helfe, dann darf sie doch Fragen zu ihrer Digitalkamera und ihrem Mobiltelefon auch mal auf andere Leute aufteilen… (und dabei habe ich nichtmal ein Mobiltelefon zumindest kein funktionierendes! – “Aber du kennst dich doch mit Technik allgemein so gut aus…”)
Aber wenn man nun mal nicht so viel Auswahl an Personen hat, denen man Fragen zu Faltungscodes oder bestimmten Python-Bibliotheken stellen kann?
Also vielen Dank an alle, denen ich selbst noch viel zu viel Häagen-Dazs für gute Ratschläge schulde…
Neben echten kurzen Wissensfragen und den Faulheitsfragen, die man einfach mit einem Google-Suchergebnis-Link beantworten kann, gibt es noch die “Ich brauche dafür Stunden vielleicht bekommt er es ja in ein paar Minuten hin”-Fragen. In bestimmten Fällen zum Beispiel bei Zeitnot oder wenn man wirklich nie wieder mit dem Thema zu tun hat, auch sicher sehr angebracht. In der Mehrzahl der Fälle würden die Leute aber gut daran tun, vorher noch ein bißchen mehr selber zu recherchieren und sich beizubringen, da sie es dann auch irgendwann selbst könnten.
So, jetzt aber genug das ewige Fragen kritisiert. Denn die Mathefragen von Personen wie Dörthe vermisse ich nämlich sehr! Durch ihre Fragen habe ich selbst immer unglaublich viel neues gelernt (habe ja auch häufig vorher viel erzählt bekommen müssen, um die Frage überhaupt verstehen zu können). Aber selbst bei grundlegenden Fragen, festigen sie ja das eigene Wissen – ich denke, ich habe am meisten im Studium durch die selbstgegebenen Tutorien gewonnen und das dabei immer wieder verfestigte Grundwissen.
Durch Fragen kommt man auch auf Themenbereiche, die man sonst nicht betrachtet hätte – und hat dabei gleich einen sehr motivierten Partner – den eigentlichen Fragensteller.
Und zuletzt: Wer Diplom-, Bachelorarbeiten oder Referate hat, die mich interessieren könnten und einen Korrekturleser braucht, immer her damit. Da sträuben sich plötzlich viele, weil sie einem nicht die Zeit rauben wollen. Dabei ist das meist sehr interessant – und sie haben es ja gut vorbereitet. Wenn ich dann Fragen hab, kann ich (im Gegensatz zu Artikeln, die man sonst liest) den Autor gleich selbst fragen und mit ihm diskutieren. Und am besten, man hilft dabei. Genauso geht es mir bei Bewerbungsschreiben – die sollten ja auch immer mal andere überfliegen – da lernt man ja auch für’s eigene gleich was mit…
Alice Sommer-Aktion
Dienstag, 14. August 2007Alle die bei Alice sind, aber wie ich (jedenfalls bis gerade eben) noch nicht gemerkt haben, dass man auch ohne Neukunde zu sein und ohne Tarifwechsel in deren Sommeraktion pro Monat 5€ von der Grundgebühr sparen kann, sollten sich mal in ihre Alice Lounge einloggen.
Dort kann man unter Mein Anschluss -> Mein Produkt den Punkt Produkt -> ändern auswählen, wo sich der Knopf “An der Alice Sommer-Aktion teilnehmen” findet.
Von so wenig kann man doch gar nicht leben
Samstag, 07. Juli 2007Zwei Sachen die ich nie verstehen werde:
1) Warum bekommt man von manchen Behörden gesagt: “Nein, sie haben zu wenig Geld. Von so wenig kann man doch gar nicht leben – da können wir ihnen auch keinen Zuschuss geben. Wenn sie mehr Geld hätten schon.” – Und die selbe Argumentation verwendet auch die GEZ bei Zahlungsbefreiungen, wo ich das Ganze noch unsinniger finde. Es gibt tatsächlich Studenten, die im Monat von nicht viel mehr als 300€ (für alle Kosten mit Miete und Heizung) leben.
2) Warum gibt es Situationen, bei denen man, wenn man etwas mehr verdient, dadurch das Fünffache dieses Betrages an anderer Stelle gekürzt bekommt?
Ich will mich ganz sicher nicht beschweren, dass man Zuschüsse bekommen kann – ich bin sehr dankbar dafür! Aber warum müssen die Bedingungen, an sie geknüpft sind, manchmal so widersinnig sein?
Zum zweiten Punkt: Ich kann verstehen, dass man einfachheithalber feste simple Stufen einbaut – früher mehr denn heute – aber heutzutage hat man doch Computer: Könnte man sich da nicht mit anderen (ja auch nicht so viel komplizierteren) Berechnungsverfahren mal von diesen einfachen, sprunghaften Berechnungen lösen, so dass es endlich nicht mehr vorkommt, dass man sehr viel schlechter dasteht, wenn man etwas mehr verdient (was ja eigentlich gut für einen seien sollte…)?
Ende der Spargelzeit
Sonntag, 17. Juni 2007Ohjeh, es kommt so langsam das Ende der Spargelzeit (traditionell ja wohl am Johannistag, den 24. Juni). Naja, etwas Gutes hat es ja: Man muss nicht dauernd nachdenken, ob man sich den Spargel denn leisten könnte, wenn man auf dem Markt an ihm vorbeiläuft…
Und gäb’s das ganze Jahr über Spargel, wär’s ja nicht sowas besonderes und bestimmt nicht mehr so lecker…
Werde die Spargelzeit trotzdem vermissen.
Kosten: Laptop vs. Desktop
Montag, 04. Juni 2007Die Vorteile eines Laptops gegenüber dem Desktop-PCs liegen klar auf der Hand. Bisher hatte ich jedoch hauptsächlich aus Kostengründen die Desktop-PCs bevorzugt. Diese lagen bei Eigenzusammenbau bei ca. 250€ plus 200€ für den Monitor. Vergleichbare Laptop-Systeme waren mit etwa 800€ deutlich teurer.
Jetzt habe ich mal den Stromverbrauch dazu gerechnet: Mein Laptop zieht nur 26,5 Watt, der Desktop ohne Systemlast mindestens 163 Watt. Bei geschätzten 9 Stunden (keine Ahnung wie realistisch die Schätzung ist – ich werde mal drauf achten…), die mein Computer am Tag läuft, sind dies 8,14€-1,33€=6.81 € Unterschied im Monat an Stromkosten (bei 18,5 Cent / kWh). Neben ökologischen Gesichtspunkten rechnet sich ein Laptop also nach knapp etwas mehr als vier Jahren auch ökonomisch für mich. Und meine Computer-Neuanschaffungs-Phasen betragen bisher ca. 6 Jahre…
