Bis zum 10. August findet in Karlsruhe noch die 31. Europäische Jonglier Convention statt – wir sind (aus terminlichen Gründen leider) jetzt schon zurück.

Es war unglaublich schön, motivierend und erholend.

Es sollen über 4500 Jongleure anwesend sein, womit dies die größte Europäische Jonglier Convention wäre.

In den Zelten und Hallen, auf den Wiesen und Hügeln gab es von Diabolos, Keulen, Bällen, Devilsticks über Poi, Akrobaten, Yoyos bis Einrädern, Kugelbällen und Fackeln viel zu sehen.

Ich muss abnehmen – nie durfte ich oben stehen und jonglieren.

Es geht auch, dass alle drei jonglieren – dafür ist der Schulterstand bei uns aber bei weitem nicht sicher genug.

Lena übte viel Poi.

Bei Aldi hatten sie sich auf die Convention eingestellt und verkauften Einräder für 25 Euro.

Trotz einiger Regenschauer fanden wir das Wetter nie störend schlecht – aber unser Zelt ist auch nicht abgesoffen.

Beim “Fight Club” geht es darum zusammen mit einem Kontrahenten in einem Feld mit drei Keulen zu jonglieren und dies länger als dieser zu tun.

Man darf mit den eigenen Keulen nach seinen schlagen oder auch ihn schubsen / anrempeln (was fast nicht vorkam).

Eigentlich dachte ich, es würde Combat / Gladiators gespielt, aber da ich schon mal da war, nahm ich am Turnier teil, bin jedoch in der Vorrunde schon ausgeschieden.


Lena lernte Einradfahren.


Auch für Fotos sind Schulterstände gut, wenn man kein Weitwinkelobjektiv hat und sonst nicht das gesamte Motiv auf’s Foto bekommen würde. Hier das Foto aus dem Schulterstand:




Lena nahm am Poi-Workshop teil.


Die EJC hat ihr eigenes Bier …

… und ihren eigenen Mittelaltermarkt.

Die allabendliche Feuershow.

Wenn man früh kam, gab es gutes Frühstück – wenn man zu spät kam, war das Frühstück ein Chaos.


Auf zur Parade quer durch Karlsruhe.


Zu jemanden hinauf zu jonglieren ist viel anstrengender, als für ihn einfach die Keulen nach unten zu werfen.



Lena hätte auch gerne einen solchen Giraffen-Ballon-Hut gehabt. (Ist es eigentlich gefährlich, damit gegen die Stromleitungen der Straßenbahn zu kommen?)

Jonglieren im Kreis um eine Fontäne herum.


Mareike, die kaputte Keule wurde von Henrys übrigens nun repariert. Die Tüte, in der ich sie zurück bekam, diente Lena noch als hervoragender Regenschutz. War also fast gut, dass sie dir kaputt gegangen ist…

Vor sechs Monaten fragte ich mich, wie dieses Holzspielzeug wohl heißt und woher man es bekommen kann. Nun weiß ich es endlich: In der Form kommt es am häufigsten in Japan vor, wo es Kendama heißt (Hier war es als Bilboquet oder auch Ring und Pin bzw. Balero im Spanischen bekannt). Es gab einen Workshop zum Kendama und die European Kendama Open.