… nach einer Stunde Einradhockey-Spielen.
Ich glaube ich habe den Schläger etwas oft über den Boden schleifen lassen…

Wie lang ist es her, dass wir das früher mal gespielt haben? Zehn Jahre?
Mit ‘Freizeit’ getaggte ArtikelEine Blase an der Hand bekommen…Mittwoch, 29. Oktober 2008… nach einer Stunde Einradhockey-Spielen. Ich glaube ich habe den Schläger etwas oft über den Boden schleifen lassen…
Wie lang ist es her, dass wir das früher mal gespielt haben? Zehn Jahre? Letztes Wochenende in OldenburgDienstag, 21. Oktober 2008Bin zwar sehr beschäftigt momentan, aber hier eine sehr tagebuchmäßige Zusammenfassung des letzten Wochenendes, die vermutlich niemanden interessiert (und auch nicht sehr spannend ist): Donnerstag hatte ich einen Urlaubstag angemeldet und am Abend in Oldenburg zuerst die alte Donnerstag-Abend-Spiele-Runde besucht (welche es vermutlich ewig geben wird?), danach im Charly’s sowohl es endlich geschafft nachträgliche, längst überfällige Geburtstagsglückwünsche auszusprechen, als auch alte Bekannte von der Mathefachschaft getroffen. Freitag viel zu lange geschlafen, Einkaufen gewesen und dann sieben Stunden in der Sauna im Olantis verbracht, da mir vor … hmm… mittlerweile Jahren der Saunabesuch von einer begeisterten Saunagängerin geschenkt wurde. Sauna kannte ich nur damals von den Pfadfindern (da haben wir massig Steine in Feuern erhitzt und dann in Kohten geschleppt und Wasser drüber gegossen – das ist vermutlich aber eher ein Dampfbad?). Naja, bei nackten, schwitzenden Leuten hab’ nicht viel erwartet, aber es war sehr schön. (Lena klärte mich auch über den Vorteil auf, Brillenträger zu sein, da man dann eh nix in der Sauna sieht…) Samstag bei der standesamtlichen Hochzeit und dem anschließenden Sektempfang eines Schulfreundes gewesen, dem man wie seiner Braut die Glückhaftigkeit ansah und die (nicht nur wegen der weißen Tauben) wohl wirklich den schönsten Tag hatten. Alles Gute ihnen! Danach weiter Einkäufe erledigt und nachmittags mir von einem zweieinhalbjährigen Kleinchen die Welt zeigen/erklären lassen. Abends Billard spielen gewesen, nachdem der seltsame Plan zu Ikea zu fahren als Abendbeschäftigung durch den Ladenschluss um 21 Uhr zunichte gemacht worden war. Safran ist sehr zu empfehlen – insbesondere die Kapern zum Dazunehmen. Sonntag in Fischerhude Lenas Oma besucht (und ich durfte auf der Wümme staken).
Jetzt bin ich schon zwei Tage wieder am Arbeiten… Auf und davon…Mittwoch, 10. September 2008
Da wäre ich gerne mitgeflogen…
Kurzes Jonglieren in KarlsruheMittwoch, 06. August 2008Bis zum 10. August findet in Karlsruhe noch die 31. Europäische Jonglier Convention statt – wir sind (aus terminlichen Gründen leider) jetzt schon zurück.
Es war unglaublich schön, motivierend und erholend.
Es sollen über 4500 Jongleure anwesend sein, womit dies die größte Europäische Jonglier Convention wäre.
In den Zelten und Hallen, auf den Wiesen und Hügeln gab es von Diabolos, Keulen, Bällen, Devilsticks über Poi, Akrobaten, Yoyos bis Einrädern, Kugelbällen und Fackeln viel zu sehen.
Ich muss abnehmen – nie durfte ich oben stehen und jonglieren.
Es geht auch, dass alle drei jonglieren – dafür ist der Schulterstand bei uns aber bei weitem nicht sicher genug.
Lena übte viel Poi.
Bei Aldi hatten sie sich auf die Convention eingestellt und verkauften Einräder für 25 Euro.
Trotz einiger Regenschauer fanden wir das Wetter nie störend schlecht – aber unser Zelt ist auch nicht abgesoffen.
Beim “Fight Club” geht es darum zusammen mit einem Kontrahenten in einem Feld mit drei Keulen zu jonglieren und dies länger als dieser zu tun.
Man darf mit den eigenen Keulen nach seinen schlagen oder auch ihn schubsen / anrempeln (was fast nicht vorkam).
Eigentlich dachte ich, es würde Combat / Gladiators gespielt, aber da ich schon mal da war, nahm ich am Turnier teil, bin jedoch in der Vorrunde schon ausgeschieden.
Lena lernte Einradfahren.
Auch für Fotos sind Schulterstände gut, wenn man kein Weitwinkelobjektiv hat und sonst nicht das gesamte Motiv auf’s Foto bekommen würde. Hier das Foto aus dem Schulterstand:
Lena nahm am Poi-Workshop teil.
Die EJC hat ihr eigenes Bier …
… und ihren eigenen Mittelaltermarkt.
Die allabendliche Feuershow.
Wenn man früh kam, gab es gutes Frühstück – wenn man zu spät kam, war das Frühstück ein Chaos.
Auf zur Parade quer durch Karlsruhe.
Zu jemanden hinauf zu jonglieren ist viel anstrengender, als für ihn einfach die Keulen nach unten zu werfen.
Lena hätte auch gerne einen solchen Giraffen-Ballon-Hut gehabt. (Ist es eigentlich gefährlich, damit gegen die Stromleitungen der Straßenbahn zu kommen?)
Jonglieren im Kreis um eine Fontäne herum.
Mareike, die kaputte Keule wurde von Henrys übrigens nun repariert. Die Tüte, in der ich sie zurück bekam, diente Lena noch als hervoragender Regenschutz. War also fast gut, dass sie dir kaputt gegangen ist…
Vor sechs Monaten fragte ich mich, wie dieses Holzspielzeug wohl heißt und woher man es bekommen kann. Nun weiß ich es endlich: In der Form kommt es am häufigsten in Japan vor, wo es Kendama heißt (Hier war es als Bilboquet oder auch Ring und Pin bzw. Balero im Spanischen bekannt). Es gab einen Workshop zum Kendama und die European Kendama Open. Sechster Tag und endlich gutes WetterMittwoch, 30. Juli 2008
Auf einer winzigen Insel steht ein Haus.
Was sind dies für Pflanzen?
Am letzten Tag hatten wir noch “richtig gutes Wetter“. So gut, dass wir im Schatten zwischenzeitlich Schutz suchen mussten und vielleicht doch viel Glück mit dem bewölkten Wetter der vorangegangenen Tage gehabt haben.
Die Haut fühlte sich mehr nach Sonnenbrand auf den Armen an, als dann tatsächlich der Fall war. Sonnencreme mit Stufe 50 ist gut!
Diese Blindschleiche wurde leider überfahren – bei der lebendigen, die sich auf eine Straße verirrt hatte und die Lena auch in der Hand hatte, war gerade keine Kamera dabei. Und es ist ein Eidechse ohne Beine und keine Schlange!
Zurück auf dem Campingplatz.
In Olofström haben sie schöne Schilder:
Schöner Urlaub! Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: Fünfter Tag – Schlangen im ParadiesMittwoch, 30. Juli 2008
An Vögeln gab es neben Bachstelzen, Amseln und Buchfinken auch Flussuferläufer, Kanadagänse, Prachttaucher, Haubentaucher, Stockenten sowie Gänsesäger.
Mit so einer großen Flasche sieht Lena noch kleiner aus… hihi
Muscheln gab es überall – pro Quadratmeter Seeboden ein Dutzend oder so…
Blankaviken ist der schönste Rastplatz unserer Meinung nach.
Plötzlich schwamm was davon.
Eine Ringelnatter.
Für Claus hatte ich zwar noch einen schönen Köder am Ufer gefunden – den provisorischen Versuch einer Angel hatte er jedoch schon wieder entsorgt – die Schnur hätte eh nie gehalten.
Dafür fing Claus mit seinem Bart schöne Insekten.
Ein Laufkäfer.
Enspannen beim Rastplatz Tvätthallarna, wo wir eine sehr nette schwedische Familie aus Alltidhult mit ihrer Hündin Lisa, sowie eine deutsche Familie, die ebenfalls paddelten, getroffen haben.
Eigentlich gibt es nur ungefähr eine Entenfamilie pro See – aber sobald man beginnt zu Essen, kommen sie an.
Wem man den kleinen Finger hinstreckt…
… der will die ganze Hand.
Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: Vierter Tag – LandurlaubMittwoch, 30. Juli 2008
Das gute Zelt von Aldi für 25 Euro ist wunderbar regendicht.
Wieder ein sehr schöner Rastplatz in Fuglabacken.
Der ehemalige Zweck dieser Mauer ist uns immer noch nicht ganz klar.
Zwei Eidechsen haben wir gesehen – sie waren jedoch zu flink für die Kamera.
Paddeln macht müde.
Soviel Mücken hatten wir gar nicht.
Baumpilze gab es in Unmengen in allen Größen und Formen wie Farben.
Dies ist der erste Schwedenurlaub, bei dem ich mehr Himbeeren als Blaubeeren gegessen habe.
Lena badet im kühlen See.
Dieses freche Eichhörnchen probierte aus luftiger Höhe Sachen in unsere Kaffeebecher zu werfen. (Oder es war Zufall, dass es genau dann genau an dieser Stelle auf einem Ast einen Zapfen auseinander nahm).
Abends gab es dann mit Marmelade gefüllte Bratäpfel.
Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: Dritter Tag mit erfolglosem FischerMittwoch, 30. Juli 2008
Der Morgen strahlt!
Die Wege zum Übertragen erinnerten mich an die Minenwagenschienen bei Indiana Jones…
Immer wieder der skeptische Blick zum Himmel wie das Wetter sich wohl entwickelt.
Eine sehr hübsch (und für mich ungewöhnlich) gefärbte Erdkröte.
Beim Übertrag am Tag davor hatte ich mit meinen Adleraugen eine Angelschnur mit samt Haken im Busch gefunden (wahre Geschichte: ich hab sie nicht gesehen, sondern mich hoffnungslos in ihr verheddert).
Die Suche nach Köderregenwürmern resultierte in lustigen Videos von Conny und Claus, wie sie auf dem Boden herumhüpften oder an Stangen rüttelten (welche ich nicht ins Netz stellen werde), brachte uns jedoch keine Fische ein, so dass es abends zum zweiten Mal Stockbrot (ohne Eier) gab.
Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: Zweiter Tag mit anstrengendem UmtragenMittwoch, 30. Juli 2008Utan kaffe vaknar jag inte! (Und die Ziegenmilch ist auch dabei im Hintergrund…)
Hier ging es nicht weiter und wir mussten umtragen.
Der Weg war nicht so lang wie das erste Umtragen, dafür aber sehr viel steiler.
Es gab zwei alternative Wege – wir nahmen den neueren, der nicht über diese Brücke führte:
Kurz danach kam das zweite Umtragen an dieser Stelle:
Der Weg war diesmal noch steiler – wovon auch ein zerbrochenes Kanu zeugte.
Wasserläufer treten in Schweden nur in großen Gruppen auf (meist mit Milben).
Sehr nette Dänen, denen wir beim Umtragen geholfen hatten, bedankten sich bei uns mit dänischem Bier für unsere Hilfe.
Der Edreström vom Immeln fließt in den Filkesjön.
Claus und Conny entdecken Wildschweinspuren – in der Nacht hörte man auch größere Tiere im Unterholz.
Dies ist Naturschutzgebiet (was man erst auf einem späteren Schild erfährt) – auf der Suche nach dem Toilettenhäuschen (jenes findet sich erst ein gutes Stück weiter bei besagtem Schild) gingen wir dabei zu diesem Häuschen. Claus fand trotz Fischereiverbot in diesem Gebiet eine alte Reuse.
Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: Erster Paddeltag im RegenDienstag, 29. Juli 2008In Olofström bekamen wir vom Kanuverleih die zwei Kanus, vier Packtonnen, einen Kanuwagen, Paddel und Schwimmwesten, sowie eine Karte des Seensystems.
Das Himmel war bedeckt aber das Wetter sehr angenehm.
Conny und Claus paddelten meist schneller als wir.
Beim ersten Rastplatz in Bergatorpet fragte uns ein Schwede, ob wir dort übernachten wollten – hätten wir mal nicht so überrascht geschaut, sondern besser den Wetterbericht gekannt und uns für’s Bleiben entschieden.
In Alltidhult mussten die Kanus ca. 700m mit dem Kanuwagen über Land getragen werden.
Als wir die beiden Kanus im Raslången hatten, fing es an zu regnen.
Nach fast 2 Stunden war es nicht mehr so witzig. (Lena meinte in den Anglern, deren Boot auf dem Bild zu sehen ist, die Angler des Videos “Fiske i Olofström” wiederzuerkennen.)
In einer Regenpause sind wir schnell zur Schutzhütte Havudden gefahren und kurz vor einem Gewitter angekommen.
Die Regenklamotten waren durch.
Die ausgedruckte DIN A3 Karte des Seensystems war auch naß geworden – zwar war sie zum Beschriften ideal – wir hätten jedoch lieber eine wasserresistentere Version besessen.
Das Chili sine carne wärmte uns auf.
An jedem Lagerplatz fanden sich neben der Schutzhütte trockenes Holz, zwei saubere Plumpsklos und eine Feuerstelle.
Nachdem der Regen aufgehört hatte, konnten wir die Klamotten am Feuer trocknen und danach die schöne Landschaft genießen.
Diese Ruhe und Schönheit der Landschaft.
Da Connys und Claus Zelt nicht wirklich wasserdicht war, spannten sie das Innenzelt als Mückenschutz in der Schutzhütte auf – aber eigentlich waren gar nicht so viel Mücken unterwegs (nur auf dem Zeltplatz gab es wohl eine von Campern genährte große Population).
Damit endete der erste Tag in Schweden mit Kanus. Alle weiteren zur Kanu-Schwedentour zugehörigen Blogeinträge: |