Mit ‘Computer’ getaggte Artikel

PDF Import mit OpenOffice

Samstag, 09. August 2008

Mit OpenOffice 3 gibt es nun als Beta Version die Möglichkeit PDFs in OpenOffice zu importieren.

(OpenOffice 3 ist als Beta Version von folgender Download-Page zu beziehen. Für Ubuntu “Linux (deb) 140 MB” bzw. “Linux 64 bit (deb) 146 MB” auswählen, entpacken, ins DEBS-Unterverzeichnis gehen und per sudo dpkg -i *.deb alles installieren. Die Programme werden nach /opt/openoffice.org3/program installiert.)

Der PDF-Import ist verfügbar als Sun PDF Import Extension im Beta-Stadium, welche man herunterlädt und über den Menüpunkt “Tools -> Extension Manager” in OpenOffice installiert.

Wählt man danach unter “Open a document” ein PDF-File aus, wird probiert, es zu importieren.

Hier habe ich mal testweise ein von LaTeX erzeugtes PDF geöffnet.

PDF Import

Es gibt mehrere kleinere Probleme mit verschiedenen Symbolen und größere Änderungen im Layout lassen sich so nicht sinnvoll ändern, aber wofür ich es nun benutzen werde, ist das Kommentieren von Artikeln, Abschlussarbeiten usw., welche Leute mir zur Korrektur als PDF zugesendet haben.

Btw.: Gibt es sonst ein freies Programm, welches PDF-Dateien liest und einen Kommentare (am Rand oder über den restlichen Elementen) hinzufügen lässt?

Pidgin, Chamäleons und Reiher

Samstag, 12. Juli 2008

Durch die ICQ-Probleme in der letzten Woche wollte meine Schwester ihr Pidgin aktualisieren. Dabei wurde auch gleich von Ubuntu Gutsy auf Hardy aktualisiert. Da das automatische Umschreiben in der /etc/fstab von /dev/hd* auf /dev/sd* bzw. UUIDs nicht ganz funktioniert hat, durfte ich mal wieder vorbeikommen. :-)

Dabei tauchte eine andere interessante Frage auf: Wenn man einen wiederkehrenden “Buddy-Alarm” bei Pidgin erstellt, wo kann man diesen wieder löschen?

In ihrem Fall wurde ein ganzes Lied bei Nachrichten einer bestimmten Person abgespielt. Nach den ersten zwei Begrüßungsnachrichten “Hi.“, “Wie geht es Dir?” lief das Lied schon leicht versetzt im “Kanon”. Und im Verlaufe des Gespräches wurde es einfach nicht besser… ;-)

Nach der Lösung in der für Buddy-Alarme zuständigen XML-Datei $HOME/.purple/pounces.xml einfach das gesamte entsprechende pounce-Element zu löschen, habe ich nun auch den Menüpunkt “Werkzeuge -> Buddy Alarm” gefunden… (jaja, Mathematiker – warum einfach, wenn’s auch schwierig geht). Gab’s den Punkt wirklich schon immer?

    <pounce ui='gtk-gaim'>
        <account protocol='prpl-icq'>xxxxxxxx</account>
        <pouncee>yyyyyyyyy</pouncee>
        <options/>
        <events>
            <event type='message-received'/>
        </events>
        <actions>
            <action type='play-sound'>
                <param name='filename'>/home/user/auf_Dauer_nerviges_Lied</param>
            </action>
        </actions>
    </pounce>

Immerhin durfte ich Chamäleons füttern:

Chamäleon füttern

:-)

CDs und DVDs zur Archivierung?

Sonntag, 18. Mai 2008

Ich wurde vor kurzem zu meiner Meinung zur Archivierung auf CDs und DVDs gefragt. Selbst besitze ich jedoch nur vier gebrannte CDs/DVDs zu Installationszwecken. Denn seitdem ich Lebensdauern von nur ca. 3 Jahren bei wiederbeschreibbaren Rohlingen erlebt und auch Daten auf CD-R-Medien verloren habe, archiviere und sichere ich meine Daten auf Festplatten, was ich für sicherer, aber auch für komfortabler halte.

DVD-RW, die nach 3 Jahren nicht mehr lesbar sind, stellen vielleicht nicht den Normalzustand dar. Aber auch Bekannte haben ähnliche Erfahrungen gemacht und die meisten CD-R, die vor 10 Jahren geschrieben wurden, sind bei uns nicht mehr lesbar gewesen. Sind das nun aber unglückliche Einzelfälle, zu billige Rohlinge (als Schüler/Student hat man ja oft das allerbilligste genommen) oder einfach die Anfangsjahre der beschreibbaren Scheiben? Vielfach waren unsere CDs wohl nicht hinreichend vor der Sonne geschützt gewesen, was für mich viele der Ausfälle erklärt.

Ich hab’ deshalb nach Informationen gesucht und immerhin hat jemand beim Hessischen Rundfunk (Verbraucher am 06.02.2006) anscheinend ähnliche schlechte Erfahrungen wie ich gemacht:

Da hat man seine absoluten Lieblings-Musikstücke in mühevoller, langwieriger Arbeit auf eine CD gebrannt. Dann die böse Überraschung nach zwei Jahren – der CD-Player kann es nicht mehr lesen. Also alles futsch. Mit den Lieblingsfilmen auf der DVD kann das gleiche passieren. Digitale Medien sind nun mal nicht unbegrenzt haltbar.
[...]
Als Hausnummer gilt – alle zwei Jahre sollte die Sammlung gesichtet werden – Schützenswertes dann auf andere Medien umkopiert werden. Bei fertigen CDs oder DVDs ist die Haltbarkeit viel länger garantiert.

Auch bei ZDFheute.de, 20.12.2006 – “Mindestens haltbar bis: …” – CDs droht der digitale Datentod hört sich das Ganze zwar besser aber immer noch nicht gut an:

Unter “optimalen Bedingungen”, so heißt es immer wieder, könnten CDs eine Lebensdauer bis zu 50 Jahren und mehr erreichen. “Das alles gilt aber nur, wenn die CDs vor Licht und Wärme optimal geschützt werden, wenn sie nicht gebogen oder zerkratzt, wenn sie nicht zu heiß oder zu kalt gelagert und vor Feuchtigkeit geschützt werden”, sagt Matthias Hemmje von der Fernuniversität Hagen im Gespräch mit ZDFonline. Das heißt aber auch: Anfassen oder gar benutzen verboten! Nicht gerade die Alltagsbedingungen für eine CD oder DVD.

Tatsache sei jedoch, so Hemmje, der sich als Lehrgebietsleiter an der Fernuniversität mit digitaler Langzeitarchivierung befasst, dass CDs kein Archivmedium, sondern ein Verbrauchsmedium seien. “Ich selber habe vor drei, vier Jahren aufgehört, CDs zum archivieren zu verwenden, weil ich immer wieder Ausfälle hatte”, berichtet er. Und in vielen Fällen habe er nicht einmal rekonstruieren können, warum die CDs nicht mehr lesbar gewesen seien.

In diesem Beitrag findet sich auch eine gute Übersicht über die verschiedenen Arten der CD-Rohlinge und ihrer Farbstoffe und deren ihr Lebensdauer.

In anderen Quellen fand ich noch, dass man Rohlinge nicht lange unbeschrieben und wie beschriebene immer horizontal lagern sollte und natürlich auch viel auf den Brenner und seine Abstimmung auf die Scheiben ankommt.

Richtig hilfreiche Untersuchung zu dem Thema habe ich aber leider nicht gefunden. Hat jemand von Euch noch Informationen, wie gut CDs und DVDs zur Archivierung geeignet sind?

Benutzt ihr CDs/DVDs zur Datenspeicherung?

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Hattet ihr auch schon Datenverlust bei gebrannten CDs/DVDs?

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Privat und Projekte

Mittwoch, 14. Mai 2008

Durch meine Arbeit komme ich wieder verstärkt zum Programmieren. Für diese Projekte hätte ich gerne eine eigene Projekt-Seite, die von meiner privaten Seite hier etwas abgetrennt ist.

Für die Webseiten reicht der momentane Webhosting-Tarif von all-inkl (mit dem ich sehr zu Frieden bin und nur empfehlen kann), aber auch wenn ich die Versionskontrolle weiter über die ARBI, SourceForge, freie Repositories wie Freepository oder einfach GIT realisiere, brauche ich spätestens für den Rserve-Server doch etwas anderes (- vielleicht einen Strato VPowerServer?).

Dank an Tante für Beratung, Hilfe und Tipps! Ich werde wohl demnächst mal mit mehr als PHP im Netz rumspielen können… wir werden sehen. :-D

P.S.: Eine alte Projektseiten-Version, die ich die Tage mal aktualisieren werde, habe ich in der alten Version schon mal unter www.small-projects.de hochgeladen.

Computer nerven

Mittwoch, 07. Mai 2008

Momentan nerven mich meine Computer… Firefox bringt das System zum Hängen, Nautilus kann den Müll nicht leeren, Eclipse stürzt dauernd ab und ca. jeden zweiten Start darf ich per sed die /etc/fstab ändern, je nachdem ob meine SATA- oder meine ATA-Festplatte /dev/sda zugeordnet wird und die andere /dev/sdc … Wieso kann mein Computer sich nicht entscheiden?

Die ersten drei Sachen habe ich jetzt gefixt, das letzte wird gleich über UUIDs gefixt, aber ich befürchte schon, dann kommt das nächste… :-(

Installiere 1 von 0

Dienstag, 22. April 2008

Installiere 1 von 0

Es kam aber kein Paket 2 von 0. Und das ist sehr bekannte Software.

Fachchinesisch

Dienstag, 22. April 2008

Kile hat ja ganz Recht, dass es Fachchinesisch ist. Trotzdem stimmt das Encoding nicht ganz… :-)

Fachchinesisch

Ubuntu? Gentoo?

Montag, 14. April 2008

Zwar habe ich mich in letzter Zeit ein bißchen über Ubuntus Pakete geärgert (da war doch das Problem mit den NetWare Directory Services und auch um euch die Fauchschaben mit Ton zu präsentieren, musste ich einiges neucompilieren), aber nun habe ich mich entschieden:

Auf meinen Arbeitslaptop bleibt doch das neue Ubuntu. Hardy gefällt mir sehr – insbesondere die Möglichkeit des Abruches eines Dateisystemchecks beim Hochfahren in der Standardinstallation. Man kennt doch Murphy… ;-) Aber es gibt auch andere Verbesserungen, wenn vielleicht auch nicht so gravierende. Man schaue selbst. (Habe ich das neue Desktop-Reiher-Hintergrundbild erwähnt?)

Dafür werde ich aber die 64-Bit-Version auf meinem Desktop am nächsten freien Wochenende mal probieren, durch Gentoo zu ersetzen. Wodurch auch sonst nach Tantes Werbung:-D

Firefox mit Gedächtnis

Sonntag, 13. April 2008

Firefox 3 ist fein.

Was mich aber (zumindest unter Ubuntu stört) ist die Default-Einstellung, dass er die zuletzt geöffneten Seiten beim nächsten Start wieder öffnet. Was sich zuerst vorteilhaft anhört, hat auch Nachteile:

Zum einen könnte es ja Situationen geben (zum Beispiel bei einer Präsentation vor Publikum oder wenn jemand anders den Computer benutzt), wo man nicht möchte, dass sich der zu letzt angeschaute RPG-Webcomic oder die Weltmeisterschaft im Bodypainting zuerst nochmal öffnen… ;-)

Weswegen ich diesen Beitrag aber gerade schreibe, ist Folgendes: Tantes Empfehlung folgend lese ich gerade Cory Doctorow’s Down and Out in the Magic Kingdom über den Service dailylit.com, der einem Bücher portionsweise per Email zustellt.

Normalerweise bekomme ich täglich ein Häppchen der Geschichte als Email, man kann jedoch über einen Link einen weiteren Abschnitt zum Lesen zugeschickt bekommen. Da es gerade spannend war, hatte ich über die Links also sechs weitere Abschnitte angefordert. Als ich nun Firefox wieder geöffnet habe, wurden die sechs Tabs wieder geöffnet und ich hatte ungewollt sechs weitere Abschnitte in meinem Postfach. Nicht tragisch, aber das Problemprinzip ist hoffentlich klar…

Glücklicherweise lässt sich dies Verhalten von Firefox als erste Option des ersten Menüpunktes des Einstellungen-Dialoges leicht umstellen:

Firefox-Settings

Dass das Problem eher bei dailylit.com zu suchen ist, ist mir schon klar. Aber leider sind viele Seiten immer noch nicht doppelklickresistent gebaut und solange muss man es ja auch nicht provozieren. Immerhin sind die meisten Online-Shops mittlerweile so klug gebaut, dass man nicht durch sowas eine Bestellung zweimal abschickt… ;-)

WordPress 2.5

Sonntag, 06. April 2008

Seit heute läuft dieser Blog mit der neuen Version WordPress 2.5.

Upgrade war unkompliziert und auch alle Plugins scheinen zu laufen. Sehr schön finde ich übrigens dieses Backup-Plugin, was ich über Stimme gefunden habe.