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Mit ‘Computer’ getaggte Artikel
Sonntag, 04. Januar 2009
Im Ernst. Nachdem ich mich gegen einen neuen, größeren Monitor entschlossen habe, wollte ich die Nutzung der wenigen Pixel optimieren. Dieses Window Theme hat mich überzeugt, dass Titelleisten eigentlich nur unnötig Platz wegnehmen.

Maximieren, Wiederherstellen und Schließen von Fenstern kann man auch gut über Tastenkombinationen erreichen. Verschieben / Größe ändern geht mit Alt + Linke/Mittlere Maustaste. Bloß für das Fixieren eines Fensters im Vordergrund muss ich noch die Titelleiste treffen… jemand eine Idee, wie man das ohne Titelleiste hinbekommt?
Außerdem stehen meine Gnome-Panel nun auf Autoverbergen. Früher hat mich diese platzsparende Eigenschaft mehr gestört, als mir der Platzgewinn wert war, seitdem ich aber GNOME Do verwende, mag ich dies Feature.
Als drittes habe ich die Schriftgrößen in vielen Programmen kleiner gestellt. Ich kann sie auch so noch wunderbar lesen. (Erzählte ich, dass mein Chef unseren Sysadmin bat, ihm zwar einen großen, aber keinen Monitor mit zu hoher Auflösung zu besorgen (“1024×768 bekommt man nicht mehr, oder?”), da sonst die Schrift immer so winzig wäre… auch wenn ich das für keine Lösung halte, hat er Recht und ich finde es erschreckend, wie schwierig es doch noch ist, unter Windows und teilweise Linux in allen Programmen die Beschriftung und die Texte auf die gewünschte Größe zu bekommen.)
P.S.: Vielleicht überzeugt die pixelige Schrift auf meinem Monitor Lena ja doch noch, dass ich mir einen großen Monitor anschaffen darf… (und ja, Lena ist nur ein Vorwand – eigentlich muss ich mehr meine eigene sparsame Vernunft überzeugen, die mir sagt, dass ich keinen großen Monitor brauche).
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Samstag, 03. Januar 2009
Nach “The Marriage” vor über einem Jahr wird es mal wieder Zeit ein außergewöhnliches Spiel vorzustellen, dass mir beim Streifen durch’s Internet auffiel:
Numpty Physics
 Numpty Physics - die Objekte, die zum Erreichen des Ziels benötigt werden, müssen erst noch mit der Maus gemalt werden
Bei diesem Spiel muss man sich die Rampen und Rollen, Schleudern und Wippen zum Erreichen des Ziels erst noch selber mit der Maus malen. Die Freiheiten, die man dadurch hat, sowie die Faszination, dass sich solche gemalten Objekte so natürlich verhalten, machen den großen Reiz des Spieles aus.
Leider gab mir das Ubuntu amd64 Paket einen Fehler zurück, so dass ich mir das Spiel aus dem Sourcecode bauen musste:
sudo apt-get install subversion libsdl-image1.2-dev
svn checkout https://garage.maemo.org/svn/numptyphysics
cd numptyphysics/trunk
./configure && make
./numptyphysics
P.S.: Wer sich noch ein weiteres schönes Spiel ansehen anhören möchte, sollte mal Be The Wumpus ausprobieren, “a game with no graphics, with no text, only audio“.
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Montag, 29. Dezember 2008
Eine Woche vor Weihnachten war bei uns im Institut schon Weihnachten: Es gab neue Computer und große Monitore (1920×1200 Pixel sind was feines – da fühlt man sich selbst in IDEs wie Eclipse nicht eingeengt vom Platz).
 Ein nicht-repräsentativer Blick auf meinen Arbeitsplatz - wo sind all die Papierstapel hin?
Was für eine Umstellung vom privaten Laptop mit immerhin 1280×800 Pixeln, den ich bisher immer bei der Arbeit liegen hatte.
Nun habe ich mich gefragt, ob ich mir für zu Hause nicht auch einen größeren Bildschirm besorgen sollte (könnte ich ja auch parallel zum bestehenden anschließen). Allerdings kostet so einer immer noch so viel wie ein EeePC – und den hätte ich lieber. Aber da ich den schon für eigentlich unsinnig abgetan habe, gibt’s wohl nix von alledem und die Wirtschaft wird nicht angekurbelt…
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Montag, 29. Dezember 2008
Mein Computer kam nicht mehr ins Netzwerk – sowohl unter Linux als auch unter Windows – von heute auf morgen ohne Vorwarnung. Das selbe Kabel funktioniert an anderen Computern. An- und Abstöpseln des Patchkabels wurde noch angezeigt. Jedoch bekam er nie eine IP über DHCP zugewiesen. Mit statischer IP lief genauso wenig. Auch das Zurücksetzen der BIOS-Settings auf Default-Einstellungen hat nicht geholfen. Also kann es nur ein Hardwareversagen der Onboard-Netzwerkkarte sein, oder?
Nach zwei Tagen ohne Netz (wollte gerade eine Netzwerkkarte kaufen gehen), geht es jetzt wieder. Prima. Oder? Traue ich meinem Motherboard noch? Eine Netzwerkkarte für 2,95€ kaufe ich jetzt trotzdem – wer weiß, wann ich sie brauche…
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Dienstag, 09. Dezember 2008
My coworker told me that pie charts never make sense. To prove him wrong I proudly present a fantastic R function that reminds you to spend not too much time on coffee drinking, rss feed reading or whatever else is stealing your time:
GeSHi Error: GeSHi could not find the language r (using path /www/htdocs/w006f92c/blog/wp-content/plugins/codecolorer/lib/geshi/) (code 2)
So timer(someNumber) will result in the following graphical output and the red part will take approximate someNumber seconds to fill the whole pie:

You are still reading? Hmmm… then here also is the code that produced the animated gif above:
GeSHi Error: GeSHi could not find the language r (using path /www/htdocs/w006f92c/blog/wp-content/plugins/codecolorer/lib/geshi/) (code 2)
Execute the code above in R. Then open a shell and produce an animated gif out of the one hundred png files with ImageMagick:
GeSHi Error: GeSHi could not find the language r (using path /www/htdocs/w006f92c/blog/wp-content/plugins/codecolorer/lib/geshi/) (code 2)
P.S.: My wife tells me that she likes pie charts because of the pie…
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Montag, 03. November 2008
Windows Vista kann man nicht nur ab und zu alle drei Wochen einmal benutzen, wie ich es geplant hatte.

Vista fährt hoch, installiert selbständig ein Dutzend neuer Updates und will dann neustarten, was den Computer mal eben über ‘ne halbe Stunde unbenutzbar macht… und ich wollte doch nur 2 Minuten was testen… das lohnt sich nicht.
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Sonntag, 02. November 2008
Heute mal ein sehr kurzer, oberflächlicher, aber doch sehr wichtiger Beitrag über ein Projekt, das sich mit dem folgenden Problem beschäftigt:
Für Artikel und Bücher existieren
- Bibliotheken und Online-Archive,
- Systematiken und Kataloge, um schnell das Gesuchte zu finden,
- sowie Regeln zum Zitieren.
Quantitative Daten
- finden sich eventuell auf den Webseiten einzelner Forscher,
- jedoch ist die Erlaubnis zur Verwendung oft unklar,
- URLs veralten schnell oder die Daten verschwinden ganz nach einiger Zeit,
- Formate sind eventuell inkompatibel,
- Änderungen an Daten können nicht nachvollzogen werden bzw. Daten sind nicht verifizierbar.
- Und wie zitiert man solche Daten?
Auch bzw. gerade für vertrauliche oder gesetzlich geschützte Daten gilt es diese Probleme zu lösen.
Um die Validität von Daten zu gewährleisten, wurde der Universelle Numerische Fingerabdruck (UNF) von Altman & King eingeführt.
Dieser Algorithmus wandelt den Datensatz in einen Unicode-Zeichen-String um und wendet eine Hash-Funktion auf diesen an.
Neben C++-Bibliotheken steht auch das R-Package UNF ``Tools for creating universal numeric fingerprints for data'' zur Verfügung. (http://cran.r-project.org/web/packages/UNF/index.html)
Der Methodenaufruf unf(data, digits=8) berechnet z.B. einen numerischen Fingerabdruck für den Datensatz data, wobei die jeweils ersten acht Stellen der Daten berücksichtigt werden.
Der Universelle Numerische Fingerabdruck
- lässt Anderungen an Daten erkennen.
- ist formatunabhängig. Direkt auf Dateien angewendete kryptographische Hash-Funktionen würden im Gegensatz zu ihm für einen Datensatz als SAS Datei andere Werte liefern als für R Binary oder CVS Dateien. (Noch schlimmer wenn in den Dateien wie bei Excel nicht nur die reinen Daten, sondern auch noch Zugriffszeiten oder Pfadangaben gespeichert werden...)
- ist robust gegen insignifikante Rundungsfehler, also insbesondere plattformunabhängig.
- zeigt ebenso falsch eingelesene Daten in Statistikprogrammen auf.
Quelle: Reference Manual des Packages UNF.
Minimal werden beim Zitieren Autor, Jahr und Titel angegeben, gefolgt von einem ``Unique global identifier'', über den die Daten gefunden werden können, sowie den UNF-Wert:
Optionale Zitatelemente wie [producer] oder [distributor] können durch Paare ``Wert [Feldname]'' angehängt werden.
Für das Halten der Daten ist die Dataverse Network OpenSource-Software (http://thedata.org/) frei verfügbar.
Als Web Applikation wird für die meisten jedoch kein Grund vorhanden sein, die Software lokal zu installieren, sondern man meldet ein eigenes, sogenanntes "Dataverse" bei einem der Data Repositories an.
- Das eigene Dataverse lässt sich unproblematisch in die eigene Homepage unter Berücksichtung des Designs einbauen.
- Die Daten werden persistent, zitatfähig und
- automatisch in verschiedenen Datenformaten zur Verfügung gestellt.
- Für jeden Datensatz können Nutzungsbedingungen festgelegt werden.
- Eine Auswahl statistischer Methoden kann online auf die Daten angewendet werden.
Bibliography
- Altman & King2007
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Altman, M., & G. King. 2007. A Proposed Standard for the Scholarly Citation of Quantitative Data. D-Lib 13(3/4), http://dlib.org/dlib/march07/altman/03altman.html
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Sonntag, 26. Oktober 2008
Nein, kein Hamster als neues Haustier… sondern ein Verweis auf ein Programm, welches ich schon vor einiger Zeit suchte und das einem hilft, die Zeit, die man mit verschiedenen Dingen verbringt, zu kontrollieren: Project Hamster ist Teil von Gnome und lässt sich über ein Applet leicht in die Gnome-Panel aufnehmen, so dass man schnell per Tastenkombination die protokollierten Tätigkeiten ändern kann. Hier ein Tag aus Lenas Herbstferienleben:

Ich reiche von mir nächsten Sonntag mal die dann protokollierte Woche nach.
(P.S.: Ubuntu 8.10 Benutzer können das Programm über sudo apt-get install hamster-applet installieren.)
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Montag, 29. September 2008
In letzter Zeit kommt bei mir einiger Spam durch, der eine Empfangsbestätigung anfordert. Nun kann ich die spamverdächtigen Mails nicht mal mehr eben überfliegen ohne von diversen Empangsbestätigungs-PopUp-Windows unterbrochen zu werden und bestimmt verklicke ich mich irgendwann mal – und vermutlich gibt’s dann richtig viel Spam.
Da ihr vielleicht auch gerade in der selben Situation seid, sei hier kurz dargestellt, wie man bei Thunderbird (2.0.0.17) den Umgang mit angeforderten Empfangsbestätigung konfigurieren kann:
Über das Menü unter “Bearbeiten” den Punkt “Einstellungen” auswählen und im daraufhin erscheinenden Einstellungsdialog unter “Erweitert” und dem Reiter “Allgemein” den Knopf “Empfangsbestätigungen…” drücken:

Da ich niemand kenne, der ernsthaft Empfangsbestätigungen nutzt, stelle ich nun guten Gewissens ein, dass “nie eine Empfangsbestätigung” versendet werden soll:

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Donnerstag, 21. August 2008
Von Amazon ist man es ja schon gewöhnt, mit tollen Gutscheinen über Rabatte für Kontaktlinsen, Blumensträuße oder Poster “beschenkt” zu werden.
Von Reichelt kannte ich das bisher noch nicht. Aber nachdem die Artikel auf dem Bestellschein abgehakt waren (bis auf die eine Webcam für Lena, welche nicht lieferbar war), blieb etwas im Karton übrig:

Hmm, ein 24 Port 10/100Mbps + 2 Port Gigabit Web Based Smart Switch als Probepackung? Oder als Ersatz für die Webcam?
Na, da er über 100 Euro kostet und einen Aufkleber für einen Herrn/Frau Rosenkranz trägt, ist er wohl einfach ins falsche Paket geraten. Abgerechnet wurde er mir jedenfalls nicht.
Da man ja ehrlich ist, wird er Samstag zurückgeschickt (die Hamelner Post hat ja immer zu, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme) – außerdem ist dann der Rest der Bestellung auf Funktionsfähigkeit überprüft. Damit Herr/Frau Rosenkranz auch keine Probleme mit der Reklamation eines fehlenden Artikels bekommen, schicke ich schon mal gleich ‘ne Email…
Wobei ich bisher nur sehr, sehr gute Erfahrungen mit Umtausch oder fehlenden Artikeln bei Reichelt hatte.
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