Mit ‘Studium’ getaggte Artikel

Tiermedizinerinnen-WG

Samstag, 22. Dezember 2007

Heute ist meine Schwester aus ihrer alten WG in ihre neue Tiermedizinerinnen-WG gezogen, die alles hat, was man sich von einer WG wünschen kann: Nette Mitbewohner, einen Balkon, eine große Küche, DSL und eine Horde Chamäleons.

Chamäleon

Wirkliche eine echte Tiermedizinerinnen-WG: ;-)

Tiermedizinerinnen Kühlschrank

Dieser Blogeintrag stammt gerade von ihrem PC, dem ich gerade die Einwahl mit dem DSL-Modem beigebracht habe.

Gudruns PC

Mal sehen, ob wir noch so lange hier einrichten, dass der Computer sich von Edgy auf Feisty upgraden kann.

Gudrun und Falk

Wieder Junggeselle (mit Urkunde)

Sonntag, 18. November 2007

Freitag abend war ich auf der Werbeveranstaltung Absolventenfeier des Departments für Informatik und habe meine Bachelor-Urkunde überreicht bekommen. (Der Bahnstreik hat die Anreise per Bahn übrigens nicht verzögert.)

Beeindruckend wie viele Leute, die mit mir angefangen haben, auch mit mir fertig geworden sind oder aus anderen Gründen da waren. Bloß schade, dass meine doch Lieblings-Ehemalige-Mitbewohnerin so schnell nach der Vergabe verschwunden ist.

Beeindruckend auch, wie man als “Technischer Direktor & Chief Technologist” einer großen, von mir doch geschätzen Firma, einen dermaßen schlechten Werbevortrag halten kann ( – mit technischen Unsicherheiten oder war es nur Nervösität?).

Bachelor

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Juhu, nun bin ich auch Bachelor of Science!

Das werde ich dann wohl bald mal mit einem Whiskey feiern müssen. ;-)

Pendeln

Montag, 01. Oktober 2007

Heute war der erste Arbeitstag und ich war 3 Stunden unterwegs. Eine und eine Viertel Stunde habe ich für den Hinweg mit S- und Straßenbahn gebraucht und der Rückweg dauerte eine halbe Stunde länger, da ich die Bahn zurück nach Hameln knapp verpasst habe.

Pendeln ist zwar schon etwas nervig, aber noch geht es gut – ich nutze wohl erstmal die Zeit zum Lesen, denn die S-Bahn-Fahrt von 45 Minuten ist meist sehr ruhig und ich habe genug Paper, in die ich mich reinarbeiten müsste. Wenn ich dazu mal gerade nicht die Motivation habe oder zu Fuß oder Straßenbahn unterwegs bin, hab’ ich ja noch genug Podcasts, die ich schon lange hören wollte – mal sehen – eine Liste empfehlenswerter Podcasts folgt dann bald. ;-)

Immerhin habe ich rechtzeitig ein Semesterticket bekommen (drei Tage nach Immatrikulation war es im Briefkasten) und ich muss für das Pendeln nicht auch noch weiteres Geld bezahlen. Hier ist das Semesterticket übrigens nur ein kleiner normaler Fetzen Papier mit Glitzeraufkleber ohne die Schwierigkeiten des Oldenburger “SemesterTickets“.

So, gute Nacht. Ich muss ja morgen früh raus… ;-)

P.S.: Beim nochmaligen Durchlesen merke ich gerade, dass ich gerade einen Satzbau verwende, wie man ihn sonst nur in Ferienlagerbriefen aus Jugendzeiten findet. Ich muss echt müde sein, obwohl der Kaffee mich gerade was anderes glauben lässt…

Doktorandenleben

Montag, 24. September 2007

Es beginnt also nun das Doktorandenleben – hier ein Webcomic dazu:

PhD – Piled Higher & Deeper
Life (or the lack thereof) in Academia
A comic strip by Jorge Cham

Ich hoffe, es wird aber nicht so wie in dem Comic. (Und ich hatte noch nie nutzlose Graphen;-) )

Vier Tage, sieben Stunden Schlaf

Samstag, 15. September 2007

Gestern habe ich die Bachelorarbeit abgegeben. Nun bin ich hoffentlich bald Bachelor – nun nachdem ich geheiratet habe. ;-)

Erstmal zwei Tage Urlaub in Oldenburg und danach gibt’s generell mehr Schlaf und weniger Kaffee.

Hast du mal eben Zeit?

Mittwoch, 15. August 2007

Nach dem ich gestern mal wieder echt lange irgendwelchen Leuten bei diesem und jenem geholfen habe, musste ich doch bei der heutigen Skype-Aktualisierung und den dabei vorgestellten neuen Features mir ihren neuen Dienst Skype Prime anschauen.

Bei diesem kann man sich als Anrufservice-Anbieter registrieren. Ist man das, kann man in einem anfangs kostlosen Gespräch eine Zahlungsaufforderung senden für den weiteren Verlauf des Gespräches, die der Anrufende annehmen oder ablehnen kann.

Ich habe es mir dann nicht wirklich lange angeschaut, aber finde doch, dass es gut wäre manchmal bei Pidgin für Tante oder Felix eine Mitteilung zu bekommen wie “Sie haben jetzt schon 24 Minuten der Zeit ihres Gesprächspartners in Anspruch genommen – nach Freundschaftstarif: 250 ml Häagen-Dazs“. ;-) Dann würde ich sie nicht so oft nerven…

Ist alles nicht so ernst gemeint, aber ich merke, dass bestimmte Leute wohl immer viele Anfragen bekommen – Informatiker sind da eh sehr beliebt. Ich helfe ja gerne, aber wenn ich pro Tag einer Person eh schon immer gut eine halbe Stunde bei diesem und jenem helfe, dann darf sie doch Fragen zu ihrer Digitalkamera und ihrem Mobiltelefon auch mal auf andere Leute aufteilen… (und dabei habe ich nichtmal ein Mobiltelefon zumindest kein funktionierendes! – “Aber du kennst dich doch mit Technik allgemein so gut aus…”)

Aber wenn man nun mal nicht so viel Auswahl an Personen hat, denen man Fragen zu Faltungscodes oder bestimmten Python-Bibliotheken stellen kann?

Also vielen Dank an alle, denen ich selbst noch viel zu viel Häagen-Dazs für gute Ratschläge schulde…

Neben echten kurzen Wissensfragen und den Faulheitsfragen, die man einfach mit einem Google-Suchergebnis-Link beantworten kann, gibt es noch die “Ich brauche dafür Stunden vielleicht bekommt er es ja in ein paar Minuten hin”-Fragen. In bestimmten Fällen zum Beispiel bei Zeitnot oder wenn man wirklich nie wieder mit dem Thema zu tun hat, auch sicher sehr angebracht. In der Mehrzahl der Fälle würden die Leute aber gut daran tun, vorher noch ein bißchen mehr selber zu recherchieren und sich beizubringen, da sie es dann auch irgendwann selbst könnten.

So, jetzt aber genug das ewige Fragen kritisiert. Denn die Mathefragen von Personen wie Dörthe vermisse ich nämlich sehr! Durch ihre Fragen habe ich selbst immer unglaublich viel neues gelernt (habe ja auch häufig vorher viel erzählt bekommen müssen, um die Frage überhaupt verstehen zu können). Aber selbst bei grundlegenden Fragen, festigen sie ja das eigene Wissen – ich denke, ich habe am meisten im Studium durch die selbstgegebenen Tutorien gewonnen und das dabei immer wieder verfestigte Grundwissen.

Durch Fragen kommt man auch auf Themenbereiche, die man sonst nicht betrachtet hätte – und hat dabei gleich einen sehr motivierten Partner – den eigentlichen Fragensteller.

Und zuletzt: Wer Diplom-, Bachelorarbeiten oder Referate hat, die mich interessieren könnten und einen Korrekturleser braucht, immer her damit. Da sträuben sich plötzlich viele, weil sie einem nicht die Zeit rauben wollen. Dabei ist das meist sehr interessant – und sie haben es ja gut vorbereitet. Wenn ich dann Fragen hab, kann ich (im Gegensatz zu Artikeln, die man sonst liest) den Autor gleich selbst fragen und mit ihm diskutieren. Und am besten, man hilft dabei. Genauso geht es mir bei Bewerbungsschreiben – die sollten ja auch immer mal andere überfliegen – da lernt man ja auch für’s eigene gleich was mit…

Bachelorarbeit

Mittwoch, 25. Juli 2007

Arbeite gerade an der Bachelorarbeit und will mich nicht länger losreißen – daher heute kein Beitrag.

Außer diesem. ;-) – Copy-Paste, damit ihr mal wisst, was ich gerade mache:

Screenshot des Flussseeschwalben-Informationssystems

Ausgangspunkt dieses individuellen Projektes sind die seit 1992 gesammelten Daten der Flussseeschwalbenkolonie am Banter See in Wilhelmshaven.

Die Ziele des Projektes sind die Konzeption und Implementierung von Methoden, Datenhaltung und graphischer Benutzungsoberfläche, um sowohl Teile des laufenden Geschehen an der Kolonie zu überwachen, als auch retrospektiv die Daten auswerten zu können.

Flussseeschwalbenkolonie

Da zu den Daten mehrere Millionen von Einzelmessungen gehören, sind Datenbankoptimierung und Datenhaltung ein wichtiger Teil der Arbeit.

Die Erweiterbarkeit des Programmes für zukünftig auftretende Fragestellungen bestimmt viele Design-Schritte.

Die Anwendung verschiedener Datamining-Methoden, unter anderem aus der angebundenen freien Bibliothek Weka, wird für die vorliegenden Daten evaluiert.

Schließlich werden mit Hilfe einer Anbindung des Statistik-Programmes R für einige konkrete Fragestellungen die gefundenen Zusammenhänge statistisch getestet. Eine Einordnung in den biologischen Kontext schließt die Arbeit ab.

Screenshot des Flussseeschwalben-Informationssystems

Das Flussseeschwalben Informationssystem hat nun auch eine eigene Seite.

CamelCase

Montag, 09. Juli 2007

Da man an einer Universität ist, weiß man, dass der Bindestrich bei Semester-Ticket und Studien-Ausweis nicht angebracht ist.

Um Studenten aber nicht mit so langen Wörtern wie Semesterticket und Studienausweis zu überfordern (und weil ein Leerzeichen gänzlich verkehrt wäre), besinnt man sich der Binnenmajuskel-Schreibweise, sorry, BinnenmajuskelSchreibweise (wobei intern in der Uni bestimmt von CamelCaseNamingConvention gesprochen wird):

StudienAusweis in CamelCase

Es heißt ja auch WordPress und nicht WordPress. Und wen interessiert schon, was nach gültigen Rechtschreibregeln zulässig ist… ;-)

Oder habe ich wieder was verpasst?

Fremde Programme und Dokumentation

Mittwoch, 20. Juni 2007

Ein 1470 Zeilen Fortran-Programm und ich soll es verstehen…

Da ich Fortran echt unangenehm zu lesen finde…

if((lcount.gt.2.and.tickb4.gt.0.and.afterncount.le.2).or.\
(lcount.gt.2.and.tickb4.gt.0.and.tick.le.1))then

… und der Code des Programmes nicht dokumentiert ist, sondern nur das Programm selber, und ich auch nicht finde, dass alle Variablen so bezeichnet sind, dass sich sofort erkennen lässt, wofür sie verwendet werden, werde ich nur die Funktionalität neu implementieren.

Also mal in der Dokumentation lesen:

windy conditions (when the difference between the maximum and minimum tare is > 5g)

Okay, aber wie kann dann dieses hier sein?

If only a single leaving tare is available and this leaving tare value is identified as “windy” then [...]

Vielleicht bin ja auch nur zu müde, aber irgendwas kommt mir da komisch vor… ;-) Also morgen mal in den Fortran-Code schauen, was da wirklich gemacht wird.