Seit gestern haben wir nun einen Schlauch, der lang genug ist, von jedem Aquarium das Wasser direkt zum Ausguss im Badezimmer zu führen. Zusammen mit einem U-Stück und einem mit feiner Gaze (Nylonstrumpf) umspannten Ansaugrohr umgeht man so das Eimerschleppen.

So weit so gut. (Ich unterschlage mal die Probleme mit dem Ansaugen des Wassers durch einen solch langen Schlauch.)
Wo man schon mal einen so langen Schlauch hat, überlegt man sich natürlich, ob man nicht dadurch auch das Wasser einlassen kann.

Also das Sieb aus dem Wasserhahn gedreht und Adapter sowie Hahnstück aufgesetzt.

Naja, da ich zu dumm war, das Gardena-System zu verstehen, musste ich noch einen 16/22mm Schlauch als provisorisches Zwischenstück verwenden – was jedoch ausgezeichnet ging.

Beim Wassereinlassen gibt es jetzt jedoch zwei Probleme:
- Die Temperaturregulierung ist schwierig und ungleichmäßig – allerdings nichts was man mit 2 Personen nicht in den Griff bekommt.
- Wasserwechsel per Schlauch ist so eine Sache – durch den Druck, der auf das Wasser in den Leitungen herrscht, kann es leicht zur gefährlichen Gasübersättigung im Aquarium kommen. Nach der wirklich geeigneten Aufsatzbrause für den Schlauch suche ich noch.
Die meisten Aquarien bei uns sind aber eh so klein oder brauchen spezielles Wasser, das vorher durch einen Kationenaustauscher laufen muss, dass vermutlich die ganze Schlauchspielerei mehr Aufwand war, als hilfreich ist…

P.S.: Das große Becken in den Bildern weiter oben sieht übrigens so fürchterlich aus, da wir es eigentlich immer noch in ein Brackwasserbecken umgestalten wollen und es bis dahin nur ein (ungepflegtes) Heim für unsere Endler ist. Spätestens dann ist diese Art des Wasserwechsels nicht mehr möglich…
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