Nachzucht der Ringelhechtlinge (Epiplatys annulatus)

Da hatte ich doch vor 3 Monten unter “Lena ist nun seit 2 Jahren Aquarianerin” geschrieben, dass bei Lena nur noch die Ringelhechtlinge bei den Zuchterfolgen ausstehen.

Viele Corydora Pygmaeus

Und was sieht Lena heute:

Junger Ringelhechtling

Junger Ringelhechtling

Junger Ringelhechtling

(Bilder werden durch Anklicken vergrößert.)

Nach Angaben, die man so im Netz findet, scheint das größte Jungtier wohl schon ca. 3 Wochen alt zu sein. Naja, bei einem so vollen Becken ist es verständlich, wenn man Jungtiere übersieht:

Volles Aquarium

(Man vergrößere mal das Bild und beachte die Massen an mexikanischen Flohkrebsen.)

Junger Epiplatys annulatus

Die Jungtiere schwimmen alle dicht unter der Wasseroberfläche zwischen der Entengrütze. Wie gut, das Lena nicht ohne vorher zu gucken die Wasserlinsen abgeschöpft hat. Der Nachwuchs wäre sonst bestimmt mit abgeschöpft worden, da sie keine sonderlich starken Fluchtbewegungen vor z.B. eintauchenden Fingern zeigen.

Junger Epiplatys annulatus

Mindestens sechs Jungtiere finden sich im Becken – und da es schwierig ist, auch nur ein Junges zwischen den Wasserlinsen im Auge zu behalten, kann die Zahl weiter größer liegen. Da die Ringelhechtlinge wohl Dauerlaicher sind, ist es verständlich, dass sich Jungtiere von sehr unterschiedlicher Größe finden.

Junger Epiplatys annulatus

Wir werden gleich mal das Wasser testen – schon lange nicht mehr gemacht – mein Tipp liegt bei gH 7,5°dH und einem pH knapp über 6.
Und das bei 9 erwachsenen Ringelhechtlingen, 18 Zwergpanzerwelsen, ca. 13 Längsband-Zwergbärblingen, außerdem dutzenden von verschiedenen Garnelen und unzähligen mexikanischen Flohkrebsen sowie einem Ancistrus (Lena: “vergiss nicht den Riesenwels”).

(Nachtrag: Die Gesamthärte liegt tatsächlich zwischen 7° und 8°dH – allerdings ist die KH unter 1°dH, was mich etwas verwirrt. Bei dem Becken handelt es sich um ein Altwasserbecken, bei dem wir mindestens zwei Monate kein Wasser gewechselt haben, aber wo ist die KH hin? Der pH liegt vermutlich wirklich um die 6 – allerdings plus/minus 1, da das pH-Papier nicht sonderlich aussagekräftig ist. Wir brauchen wieder mal ein pH-Meter und sollten häufiger die Werte kontrollieren.)

Wenn die Ei-Entwicklung wirklich 9 Tage beträgt, erfreut und verwundert es mich, dass sich niemand an den Eiern vergriffen hat. Aber Lena ist halt wirklich eine gute Fischmutter. Und als neue Herausforderung hat sie ja jetzt die Erbsenkugelfische – und das sieht auch gar nicht schlecht aus… :-)

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6 Antworten zu “Nachzucht der Ringelhechtlinge (Epiplatys annulatus)”

  1. CoCla sagt:
    Opera 9.23 Windows XP

    Hey, herzlichen Glueckwunsch Fischmama und Fischpapa. Dann mal viel Erfolg mit den Erbsen!

  2. schmooke sagt:
    Mozilla Firefox 2.0.0.11 Ubuntu Linux

    Hossa!
    Viele Fische, und schöne Bilder!
    (Das fünfte Bild ist nicht zentriert, stört aber nur, wenn man den Feed liest.)

  3. Loris Kress sagt:
    Internet Explorer 8.0 Windows Vista

    Hallo,
    Ich habe seit ein paar Monaten ein Nano 20l Becken. Neuerdings habe ich auch Ringelhechtlinge darin. Nun würde ich gerne wissen, wie man Männchen und Weibchen unterscheiden kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir das jemand hier beantworten kann.
    Loris Kress

  4. Kornel sagt:
    Mozilla Firefox 3.5.7 Ubuntu Linux

    Die Männchen haben die farbigeren Flossen. Aber noch eindeutiger ist, dass bei den Männchen die Afterflossen spitz auslaufen, während sie bei den Weibchen viel breiter und runder sind. Viele Grüße, Kornel.

  5. max sagt:
    Safari 531.21.10 Mac OS X 10.4.11

    Hallo ich habe eine Frage, kann man erbsenn Kugelfische mit den Garnellen zusammen tun und gleichzeitig Ringelhechtling züchten ???

  6. Kornel sagt:
    Mozilla Firefox 3.5.7 Ubuntu Linux

    Hi Max, ich würde Erbenskugelfische weder mit Garnelen noch mit Ringelhechtlingen vergesellschaften. Probiert habe ich es aber nie, da ich das für problematisch halte. Die Erbenskugelfische können doch ganz schöne Rabauken sein. Grüße, Kornel.

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