Hoffen auf Nachwuchs

Lenas Zwergpanzerwelse haben mehrfach fleißig abgelaicht. Auch wenn nicht alle Eier wohl befruchtet waren, haben sich doch immer einige entwickelt und man sah wie früher auch kleine Corys durch das Becken flitzen.

11 Tage alter Zwergpanzerwels

Diese verschwanden jedoch immer aus unerklärlichem Grund nach und nach. Durch die etwas aufgegebene Zwergpanzerwelszucht haben wir nun unseren letzten shufeldtii Mutterkrebs in das Becken gesetzt, da diese gerade Junge trägt, und wir unseren Zwergflusskrebsbestand doch wieder retten wollen:

Krebsmama

Dabei fiel uns nun beim Umstellen des Aquarienholzes folgendes Aquarienmonster von besagtem Ast:

Aquarienmonster

Das erklärt vermutlich auch das Verschwinden der Jungfische…

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7 Antworten zu “Hoffen auf Nachwuchs”

  1. Stimme sagt:
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    Ich Tippe mal: Libellenlarve?

  2. _scout_ sagt:
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    Ich tippe mal gar nicht, sondern will’s nur wissen :)

  3. Kornel sagt:
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    Ja, ich denke es ist eine Kleinlibellenlarve wie sie auch hier bei Crusta zu sehen sind… Bevor ich aber eine halbwegs sichere Aussage abgebe, müsste ich mir nochmal anschauen, was es außer denen, Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven usw. eigentlich noch hier so gibt – außerdem ist das Tier im Molchbecken für eine genauere Betrachtung nicht mehr aufzutreiben. Na, was sagen die Biologen?

    Wieso die Larve im Molchbecken ist, wo Kerstin doch schreibt:

    Da die Larven unter Artenschutz stehen, sollte man diese in einen Teich, Baggerloch o. ä. aussetzen.

    Weil ich nicht weiß, ob ich diesen Hinweis wirklich gut finde – eine Larve ist sicher nicht entscheidend für die Population und solange ich nicht weiß, wie und woher sie eingeschleppt wurde, hätte ich eher Bedenken einer Faunenverfälschung.

    P.S.: Den beeindruckendsten Aquarienbesucher von dem ich je gehört habe, ist der Seerosenzünsler.

  4. Stimme sagt:
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    Weil ich nicht weiß, ob ich diesen Hinweis wirklich gut finde – eine Larve ist sicher nicht entscheidend für die Population und solange ich nicht weiß, wie und woher sie eingeschleppt wurde, hätte ich eher Bedenken einer Faunenverfälschung.

    Nicht das dich noch irgend ein naturliebhabender Anwalt wegen Artenschutzdingen belangt *g*
    Aber mal ernsthaft: Ist es um Libellen schon wirklich so schlecht bestellt das die sämtlich unter Schutz stehen? Bei meinen Eltern wimmelt es im Sommer nur von den Dingern…

  5. Kornel sagt:
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    Naja, solange ich nicht weiß, woher die Larve kommt, ist mir auch das Risiko eventuelle Krankheitserreger oder Parasiten in die Freiheit zu entlassen zu groß – jedenfalls im Vergleich zum Nutzen. Die Krebspest ist schon schlimm genug…

    Ich habe bei WISIA (Wissenschaftliches Informationssystem zum Internationalen Artenschutz) einfach mal Prachtlibelle und Binsenjungfer eingeben und so zumindest 9 Kleinlibellen gefunden, die seit 1980 nach dem BNatSchG streng bzw. besonders geschützt sind.

    § 42 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten
    [...]
    (2) Es ist ferner verboten,
    1. Tiere und Pflanzen der besonders geschützten Arten in Besitz oder Gewahrsam zu nehmen, in Besitz oder Gewahrsam zu haben oder zu be- oder verarbeiten (Besitzverbote),

    Also bin ich im Konflikt mit §41 und §42, da ich nicht weiß, was es für eine Larve ist. Ich glaube ich schreibe mal die Behörde an. Hauptsächlich weil ich ‘ne ganze Menge weiterer Fragen noch habe…

  6. Stimme sagt:
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    Ob du da nicht eher schlafende Hunde weckst? Ich weiss net ob wegen 1. kleinen Libelle da was gemacht wird, eher werden dir Anforderungen gestellt etc. Naja, meine Erfahrungen mit Umweltschutzbehörden sind net so toll, bin wohl an strafversetzte Beamte geraten oder so.

  7. Kornel sagt:
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    Nun gut, nach längerem Überlegen bin ich mir doch recht sicher, dass sie nur durch eingeschleppte Pflanzen des Gartenteichs ins Aquarium gelangt sein kann. Sie wird noch drei Tage weiter langsam runtergekühlt und dann ausgesetzt.

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