Unsere Fische hatten 10 Tage eine Fischfüttervertretung. Meine Hauptsorge galt den Orconectes und den jungen Betta albimarginata. Den Krebsen weil ich sie noch nicht so lange habe, als dass ich gut ihre Bedürfnisse einschätzen könnte, und den kleinen Kampffischen, weil sie nur Lebendfutter und bedingt Frostfutter annehmen. Die alten Kampffische halten ansonsten 10 Tage ohne Fütterung problemlos aus – als Maulbrüter müssen sie das ja auch.
Tina, unsere mit Aquarien unerfahrene, aber sehr liebe Fischpflegerin, schaute sich alles gut an und ich schrieb ihr auch einen Fütterungsplan und teilte schon mal die Nahrung für drei Becken und zwei Mahlzeiten ein:

Eine Bemerkung beim Krebsbecken zu einem der Endler-Guppys (“Aber das ist doch jetzt ein Fisch, oder?“) ließ mich etwas zweifeln, ob auffälliges Verhalten bei den Fischen bemerkt werden würde, aber ihr Angebot zweimal Tubifex für die Becken zu holen und nur falls diese nicht verfügbar sind gefrorene Wasserflöhe zu spülen und zu verfüttern, ließ mich die meisten Sorgen abtun.
Und jetzt 10 Tage später sind die jungen Betta albimarginata gewachsen, dass ich meinen Augen nicht traue. Auch die Orconectes sind alle da (5 Männchen, 4 Weibchen – letztere hatten sich besser eingegraben), leider ohne Eier, obwohl sie ja zumindest versucht hatten, sich zu paaren.
Fazit: Danke Tina! Und meist macht man sich unnötig Sorgen. Ich kenne mittlerweile mehr Fälle, wo nach dem Urlaub plötzlich unerwartet Nachwuchs da war, als dass es starke Ausfälle gegeben hat. Die Urlaubsvertretungen wollen ja nie was verkehrt machen bei den fremden Fischen und kümmern sich extra gut um sie, was dann wohl den Ausschlag gibt.
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