Zwei Sachen die ich nie verstehen werde:
1) Warum bekommt man von manchen Behörden gesagt: “Nein, sie haben zu wenig Geld. Von so wenig kann man doch gar nicht leben – da können wir ihnen auch keinen Zuschuss geben. Wenn sie mehr Geld hätten schon.” – Und die selbe Argumentation verwendet auch die GEZ bei Zahlungsbefreiungen, wo ich das Ganze noch unsinniger finde. Es gibt tatsächlich Studenten, die im Monat von nicht viel mehr als 300€ (für alle Kosten mit Miete und Heizung) leben.
2) Warum gibt es Situationen, bei denen man, wenn man etwas mehr verdient, dadurch das Fünffache dieses Betrages an anderer Stelle gekürzt bekommt?
Ich will mich ganz sicher nicht beschweren, dass man Zuschüsse bekommen kann – ich bin sehr dankbar dafür! Aber warum müssen die Bedingungen, an sie geknüpft sind, manchmal so widersinnig sein?
Zum zweiten Punkt: Ich kann verstehen, dass man einfachheithalber feste simple Stufen einbaut – früher mehr denn heute – aber heutzutage hat man doch Computer: Könnte man sich da nicht mit anderen (ja auch nicht so viel komplizierteren) Berechnungsverfahren mal von diesen einfachen, sprunghaften Berechnungen lösen, so dass es endlich nicht mehr vorkommt, dass man sehr viel schlechter dasteht, wenn man etwas mehr verdient (was ja eigentlich gut für einen seien sollte…)?