Schade, wie Google mir mit 7 Treffern anzeigt, bin ich nicht der erste, der auf diesen “tollen” Titel gekommen ist…
Ich will nur ein bißchen erklären, warum und wie ich vor habe, diesen Blog hier zu führen.
Es ist ein definitiv für mich ein personal-blog, also eine Art Online-Tagebuch. (Problematisch ist nur, dass ich den meisten privaten Kram für nicht geeignet für solch einen öffentlichen Blog halte.)
Das Schreiben dient zum einen für mich als Nachbereitung, dann für mich als Erinnerung und außerdem für andere Leute zum Nachlesen, was ich so mache und was für Unsinn mir gerade durch den Kopf geht.
Ich zitiere mal wieder Tante – diesmal beim Aufräumen seiner IM-Listen:
Things keep changing. People lose contact. People who might be our bestest (I know that “best” is the superlative
) friends in the whole world might be a complete stranger who we don’t talk to in 2 years. Maybe even less time.
I’m bad at keeping contact to people who drift out of my focus. They seem to fade away. And it’s not like I didn’t think about them anymore or that I didn’t care. I just lose the ability to speak to some of them. I can’t seem to manage to jump over the first few “small talk” sentences, I can’t bear to start a conversation like that, it degrades me and it degrades them.
Den Effekt kenne ich leider auch. Durch einen Blog ist das Wiederaufnehmen solcher Kontakte vielleicht aber einfacher? Man muss sich nicht erst zu “small talk” durchringen – man kann einfach lesen, was die anderen gerade so treiben. Bei Bedarf kommentieren. Einfach ab und zu mal vorbeischauen, wenn man denn will. (Ich glaube es ist in jedem Fall eine bessere Methode im Kontakt zu bleiben, als beispielsweise diese Lange-nichts-gehört-Emails, die in der Regel maximal zweimal ausgetauscht werden.) Und man sieht recht schnell, ob die Person immer noch die selbe Person von damals ist, was die Kontaktaufnahme erleichtert, da man unter guten Bekannten ja einfacher den “small talk” überspringen kann.
Aber nun zum Abschluss noch ein Blick auf den non-personal-content in diesem Blog:
- Aquarienkram – ich hab mich schon so oft geärgert, dass ich mir nicht gemerkt hab, wielange ein Kampffisch bestimmte Junge im Maul hatte oder mir nicht andere Sachen notiert habe, die ich nicht für notierwürdig gehalten habe.
- Programmier-Ideen, Code-Schnipsel und anderes, was sonst keine eigene Seite bekommen hätte.
- Rezepte – mit etwas mehr privatem Hintergrund, als auf der Rezeptseite.
Da ein täglicher Blogpost etwas schnell geschriebenes ist, das auch mal unbedeutende Dinge anspricht, sollen bei den Punkten 1. und 2. einfach genau diese unbedeutenden Dinge festgehalten werden – sie stellen sich dann doch oft genug als notierwürdig heraus (ich bin überrascht, dass 7 mal in 11 Tagen Leute schon über Google zu mir kamen, weil unter Ubuntu der USB Card Reader ihres Toshiba Satellite A100 nicht ging).
Und die wirklich notierwürdigen Teile des non-personal-content werden dann hoffentlich später überarbeitet in meine restlichen statischen Seiten eingefügt.
Aber mal abwarten, wie es läuft. Ich habe ja gerade erst angefangen zu bloggen und bin nichtmal ‘nen Monat dabei…
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